Sex sells

Frauen und Geldspiel in 30 Jahren Automatenwerbung

 

Von Esteka für Goldserie – 1. Deutscher Verein der Münzspielfreunde

 

In der Welt der Werbung ist „Sex Sells“, das Spiel mit der weiblichen Anziehungskraft, Dauerthema und eins der wichtigstes Stilmittel. Manche an jedem Kiok erhältliche Magazine und die Werbung in Fernsehen können nur noch als eingeschränkt jugendfrei bezeichnet werden.

 

 

rgebnislos n Multigambler ziehen erstmals auch weibliches Publikum an. chienen resistent zu sein gegen die magische AnziehungskDie Unterhaltungsgeräteindustrie hielt sich meist zurück, vielleicht um ihr sowie ohnehin anrüchige Bild in der Öffentlichkeit nicht zu verstärken. Links eine Leuchtreklame aus dem Mekka des Glücksspiels, Las Vegas.

 

Die Flipperhersteller waren noch auf aufgeschlossensten, siehe z.B. den „Bride of the Pinbot“ oder die Playboy-Geräte um das Imperium Hugh Heffners. Beim Playboy konnten immerhin durch gezieltes Treffen von Targets Fensterchen geöffnet werden, in denen nackte Tatsachen in Form von Bildchen erkennbar waren. Ich möchte nicht wissen, wie viele Flipperspieler sabbernd an der Flipperscheibe hingen und derweil die teuer bezahlte Kugel ins Aus rollte.

 

 

 

 

Aus einem Testbericht: Ein Spiel von knisternder Erotik. Mit einer Stimme voller Sinnlichkeit beginnt „The Machine" zu sprechen, sobald die dafür geforderte Position der Kugel erreicht wird. „Ich kann sehen", verkündet dieselbe unwider­stehliche Stimme in einer nächsten Phase. Schließlich nimmt die Figur im Spielfeld menschliche Züge an, und wenn der Höhepunkt des Spiel­ablaufs erreicht wird, beginnt das Herz zu schlagen - mit Anzeige von Herz-Rhythmus-Kurven in der Digi­tal-Leiste.

 

 

Die deutsche Geldspieler-Industrie zeigt sich traditionell zurückhaltend und prüde. Auf der Spielscheibe landete das Thema nur ansatzweise sexy beim „Ballermann6“, einem Panther Gerät aus dem Jahre 1997.

 

 

Ansonsten beschränkt sich die Industrie, Frauen Aufmerksamkeit heischend in Anzeigen einzusetzen. Überwiegend sehr dezent, ich kenne nur eine einzige Anzeige, in der ein paar nackte Tatsachen gezeigt werden. Es gibt ganze Jahrgänge der einschlägigen Fachliteratur, in denen nur sachliche Anzeigen mit Text und Gerätebildern veröffentlicht wurden. Dann fing ein Hersteller mit pfiffigeren Anzeigen an, und bald folgen die anderen, bis die Welle alsbald wieder ausläuft.

 

Besonders häufig gebraucht Bally Wulff und die Gauselmann Gruppe das Werbemittel „Frauen“, fast gänzlich hat sich Bergmann enthalten. Ob dies heißt, dass Bergmann Geräte nicht sexy waren, möge der Leser bitte selbst entscheiden.

 

Auch ein zeitlicher Schwerpunkt lässt sich kaum nennen, allerdings erschienen die mir bekannten pikanten Anzeigen nicht vor den Siebziger-Jahren.

 

Die folgende Fotoreportage ist drei Schwerpunkten gewidmet. Viele Bilder sind nicht klar einer Gruppe zuzuordnen, ich bitte um Nachsicht und Verständnis für einen sehr persönlichen Blickwinkel.

 

·        Frauen als Spielerinnen

·        Frauen als Staffage in Anzeigen

·        „Sex sells“, erotische Momente

 

 

 

 

Frauen als Spielerinnen

 

 

Was in diesen Tagen passiert, die vermehrte Sichtung weiblicher Gäste in Spielhallen, ist in der Geschichte der deutschen Automatenindustrie ein Novum. Die aktuellen Multigambler ziehen offensichtlich auch weibliches Publikum erfolgreich an. Jahrzehntelang beklagte man die fast rein männliche Kundschaft, was immerhin die Hälfte der zur Verfügung stehenden Kaufkraft im Freizeitbereich verlor. Viele Ideen, Strategien, Designs und Aktionen verklangen ergebnislos. Frauen schienen resistent zu sein gegen die magische Anziehungskraft der bunten und leuchtenden Scheiben. Der folgende Artikel aus 1996 zeigt das Problem der Automatenwirtschaft:

 

 

Die Wirklichkeit sah nun einmal so aus, dass Spieler Männer sind, die Ihre Kohle und Zeit in Kneipen und ähnlichen Lokationen verbringen. Viele Anzeigen zeigen daher auch ein realistisches Bild:

 

 

Wirklichkeitsfremd sah man in Anzeigen jedoch immer wieder Frauen, die an den Geräten spielten. Diese Anzeigen sind aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sollten also nicht die Kundschaft zum Spiel animieren. Zielgruppe waren die Aufsteller. Ob denen mit folgenden Anzeigen nahe gebracht werden konnte, dass mit diesen Geräten Frauen als Gäste gewonnen werden konnte, bleibt fraglich:

 

Woran erkannt man die Spielerin in der Werbung? Richtig, sie schaut zum Gerät hin.

 

Wie die linke Dame im linken Bild. Wobei ihr der ältere Herr dezent an die Wäsche geht.

 

Ein kleiner Vorblick auf die Kategorie „Frauen als Staffage“ zum Vergleich (siehe rechts). Die Brünette in Vollplastik-Knitterjacke hat zwar alles Wesentliche fest im Griff (die Starttaste!), doch scheint sie das einlaufende Vollbild nicht wirklich zu interessieren. Kein Wunder, hat der Fotograf doch zugerufen: „In die Kamera lächeln, dafür wirst Du bezahlt“.

 

Im Gegensatz zum männlichen Protagonisten, der sich vom wesentlichen nicht ablenken lässt und überflüssigerweise die Stoptaste beäugt.

 

 

 

 

 

 

 

Die Dame rechts am Hellomat Doppel-Winner von 1974 scheint wirklich Spaß am Spiel zu haben.

 

Was beim einlaufenden Vollbild mit 4 Königen für 80 Sonderspiele auch nicht wirklich verwunderlich ist.

 

Die Dose Coca-Cola mit Strohhalm, der von der Kohlensäure aus der Dose getrieben wird, und die oben viel zu enge und unten viel zu weite weiße Hose mit Schlag gehören einfach zum Zeitgeist und wirken nur aus heutiger Sicht lächerlich.

 

Spätestens wenn der Strohhalm auf die weiße Hose gekleckert hat, wird sie einen Teil des Gewinns in die nächste Reinigung tragen.

 

Dem Eigner der Spielhalle würde ich empfehlen, die rote Wandfärbung zu ändern, denn rot macht aggressiv, und nicht jeden Tag gibt der Hellomat so viele Könige.

 

Manchmal würde man sich wünschen, der Fotograf hätte nicht allzu viel Emotionen von seinen Fotomodellen gefordert, sonst kommt so was heraus (links).

 

Marke Glotzauge am Punktespieler. Welchen Gewinn ist bitte schön vorstellbar für solche eine peinliche Freude?

 

Wobei der Herr auch nicht schlauer guckt in seinem albernen Hemd. Und wo sieht er denn hin? Wieso freut er sich nicht mit seiner holden Perle, sondern guckt ungeniert zu einem anderen Gerät, das uns mangels Weitwinkel auf dem Foto verborgen bleibt?

 

 

 

 

Ein Beispiel aus aktuellen Zeiten. Solch ein Publikum wünscht die Fa. Gauselmann ihren Aufstellerkunden am „Glücksrad“. Sozusagen direkt vom Roulettetisch des Spielcasinos. Oder wie man sich das Publikum dort vorstellt. Reich und jung oder Reich und alt, halt für jeden Geschmack etwas.

 

 

Kontrastprogramm. Ort: Die echte deutsche Kneipe, die es heute schon lange nicht mehr gibt. Mit den vier Trophäen des wenig erfolgreichen örtlichen Fußballvereins auf dem Sims, dem gemütlichen Wirt und drei freudigen Spielgästen an historischen Bally-Wulff Geräten. Das junge Pärchen am legendären Gold Silber Bronze gewinnt gerade 20 Goldspiele und erhöht auf 62 mit schon einem erklecklichen Betrag auf dem Geldzähler. Die junge Dame erläutert Ihrem Ehegatten die Gewinnsituation, Der darf sich gleich ein zweites Bier kaufen, vielleicht sogar im Maxi-Glas, was der Wirt nur noch kurz ins Waschwasser stecken müsste. Die einzige Person, die sich gar nicht freut, ist die Dame am langweiligen Tip-Top. Obgleich sie glatte 70 DM auf dem Zählwerk hat (wie gewinnt man 70 DM am Tip-Top?). Jedenfalls schaut sie ausgesprochen neidisch nach rechts. Vielleicht ist sie unter Tränen zu Hause ausgezogen, nur mit ihrer geliebten blau-gelben Sporttasche, in die der ebenso blaue Pulli eilig eingesteckt ist. In solch einer Lebenssituation in die Kneipe zu gehen und zu zocken, ist ja nur verständlich.

 

 

In folgender Anzeige um den einzig wahren mint finden wir beide Themen: Die Staffage, die irgendwohin nur nicht zum Gerät schaut (oben), und die aktiven weiblichen Spieler. Aktiv in der Werbung heißt, wie wir gelernt haben: Hinsehen und Taste drücken. Wobei mal wieder fraglich ist, wo die Menge an Sonderspielen und Gewinnbeträgen herkommt. Am oberen mint 43DM und noch 79 Sonderspiele. Dazu müsste man am mint schon zweimal 50 Sonderspiele gewinnen, was ich für sehr unwahrscheinlich halte. Am linken unteren mint mit 83DM und noch 29 Sonderspielen können sich die Spielerinnen auch nicht beklagen. Und der Herr rechts unten (mit Bierglas, was sonst) und Krüppelhand hat das Kunststück fertig gebracht, am Royal Super bei jeweils fast vollen Jackpotleisten 54 Sonderspiele und 73 Sonderspiele auf dem Tacho zu haben. Eine Spielsituation, die in meinen Augen so nie auftreten kann (oder muenze?). Vor allem: Warum leuchtet bei Zählerstand 54 das Feld 9 im Serientableau?

 

Aber die Werbung sagt ja alles: „mint und Rotamint: man mit beiden stets gewinnt“. Ob das den Aufsteller freuen wird?

 

 

Nächstes Thema ist für mich echt eine schwere Entscheidung gewesen. Die Dame schaut weg, aber drückt die Taste. Spielt sie nun, oder kokettiert sie nur? Ich sortiere sie mal zu den Spielerinnen, vor allem wegen der knackigen Hose (wie gesagt, eine sehr subjektive Sichtweise).

 

 

Das Bild rechts wirkt wie heimlich in der Spielhalle geknipst. Nix mit Fotograf, gediegener Beleuchtung und bezahlten Modells. Das wahre Leben in schwarz-weiß.

 

Zwei abgewrackte Herren der Schöpfung und eine qualmende Hausfrau verspielen das Haushaltsgeld am Super100. Und keiner lacht gekünstelt in die Kamera.

 

Zur Abwechslung mal Afri-Cola und keiner was vernünftiges auf dem Tacho.

 

Folgendes Bild zur Weihnachtszeit ist ein ganz schwerer Kandidat für meine Schubladenordnung. Eigentlich passt das Bild in jede Kategorie. „Sex sells“ wegen des Minirocks, „Staffage“ wegen dem Rest der Blondine, und „Spielerin“ wegen dem festen Blick zum Gerät und der Hand an der Starttaste durch die Dame rechts. Wobei das wegen des Klammergriffs von Meister kariertes Hemd mit seinem dämlichen Zeigefinger einen eindeutig erhöhten Schwierigkeitsgrad darstellt. Übrigens: Standet Ihr schon mal in 60 Grad Winkel auf Armlänge entfernt seitlich vorm Gerät? Stelle ich mir unbequem vor. Immerhin sehen wir mal wieder eine ordentliche Gewinnstellung, 21 Sonderspiele und 24DM auf der Uhr. Sekt gab’s auch schon. Das ist der Mist beim Kneipenspielen. Kaum gewinnt man, muss man Lokalrunden schmeißen.

 

 

 

Folgendes Bild ist ganz apart, hat sich der Fotograf doch intensive Gedanken um die Bedeutung des Wortes „Derby“ auf dem abzubildenden Gegenstand gemacht. Über die Assoziationskette Derby – Pferde – Jockey kam dann die Amazone ins Spiel. Weil sie gerade 5DM einzuwerfen versucht, hat sie ihren Platz bei den Spielerinnen redlich verdient.

 

Wobei sich der Künstler sogar Gedanken über die üblicherweise geringe Körpergröße dieser Berufsgruppe gemacht hat. Und da er die zwei Automaten in Originalhöhe aufhängen musste (Vorgabe vom Hersteller), stellter er der Jockerine ein Höckerchen hin. Wie lieb.

 

 

 

 

Zum Schluss dieses Bereiches noch ein echtes Highlight aus zwei Gründen: Dem superseltenen Video Master und dem netten Mädchen in der Anzeige. Zwar schaut auch sie nicht zum Gerät, doch die entspannte Sitzhaltung am Gerät lassen sie mich als Spielerin durchgehen. Wobei das Gerät wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient hätte, war es doch der erste Videomultigambler, und das vor über 10 Jahren. Damals war das Gerät ein totaler Flop, heute würden sich die weiblichen Spielgäste darum raufen. Womit ich wieder beim Thema dieses Artikels bin. Puh, gerade noch mal gut gegangen.

 

 

 

 

Frauen als Staffage in Anzeigen

 

Was macht der Fotograf, wenn ihm die Gestaltungsideen ausgehen? Was bei Darstellung von viereckigen und leblosen Dingen wie Geldspielautomaten durchaus keine Schande ist. Richtig, er postiert als Blickfang die holde Weiblichkeit im Bild. Nicht als Spieler (das glaubt sowieso keiner) sondern … einfach so. Ohne tieferen Hintergrund. Zweck der Aktion? Wahrscheinlich sind auf die Aufsteller überwiegend Männer, und deren Blick verweilt an solchen Anzeigen etwas länger, um den gewünschten Kaufreiz auszulösen. Richtig spannend wird es natürlich mit erotischen Einlagen, doch das hat der Auftraggeber nicht immer autorisiert (und dafür haben wir ja auch einen eigenen Abschnitt).

 

Wie wär’s z.B. hiermit. Rollschuhfahren hat zwar mit Automaten etwa so viel zu tun wie Mett mit Vegetariern, aber egal:

 

 

 

Auch bei folgendem Bild fehlt mir jeder sinnvolle Bezug zum Automaten. Eine der wenigen Anzeigen Bergmanns übrigens, in denen irgendwas anderes als der Geldspieler und Text in Blindenformatgrösse dargestellt werden. Der Designer schien mit der Aufgabe auch herzlich überlastet gewesen zu sein, und er mischte irgendeinen kruden Sci-Fi-Kram ins Bild.

 

Na gut, Black Queen passt noch irgendwie, doch was machen die drei Goldies samt Düsenjäger dort? Für Erläuterungen bin ich immer dankbar.

 

 

Ein echter Klassiker ist Gauselmann mit folgender Anzeige für den Egypt Fun gelungen, wobei das Bild der Kino-Ikonezu ihrer Zeit wahrscheinlich in die Kategorie „Sex sells“ gehört hätte.

 

 

Vier Frauen im Bild, und wer spielt? Klar, der Mann. Und alle haben gute Laune, obwohl die tiefer gelegten Punktstrahler sicher mächtig ins Auge blenden. Die emanzipierte Frau darf hier übrigens Bier trinken, und nicht wie in bisherigen Beispielen nur Cola oder Orangensaft. Aber ob der Auftraggeber mit dieser Anzeige wirklich zufrieden war? Irgendwie ist der Geldspieler kein Mittelpunkt, sondern unscharfe Randerscheinung. Nicht mal den Namen kann man richtig entziffern.

 

 

Da ist die nächste Anzeige dem Fotografen doch viel besser gelungen. Automat scharf im Bild und Mittelpunkt der Blicke. Dicke Serie am Laufen. Auftrag erfüllt. Als Wirt würde ich die Gäste jedoch ernsthaft ermahnen. Zwei Gläser auf dem Gerät, wenn nur eins umfällt ist der Exquisit hin.

Was für ein merkwürdiger Jackpotstand übrigens. Beim nächsten 40Pf-Gewinn wird er ausgelöst? Den jungen Herrn rechts unten mit seiner Schimpansenfrisur würde ich besser gleich zum Friseur schicken. Wahrscheinlich hat er zu oft Planet der Affen im Kino gesehen. Denn Video gab’s noch nicht.

 

 

Folgendes wünscht sich bestimmt der eine oder andere von uns. Gemütlich in der Spielo sitzen und die schnuckelige Freundin ist ohne zu meckern dabei. Und wenn dann noch alle Bonuspfeile leuchten, ist der Abend gerettet.

 

 

Da ist die nächste Begleitung wohl nicht jedermanns Sache. Vor allem das Herumpatschen auf der Scheibe würde ich mir verbitten:

 

 

Ein paar Jahre jünger ist das gleiche Motiv und Model am Super Multi. Die Gattin im Matrosenanzug mit in der Plastikpflanzen-Spielo tatscht planlos mit Fingern auf dem Gerät herum.

 

 

Stellen sich die Hersteller so die Spieler vor? Ständig mit dem Finger auf irgendwas zeigend?

 

 

Was unterscheidet Männer und Frauen am Automaten. Sie kann zuschauen, er an drei Geräten gleichzeitig spielen. Bis er vom Hocker fällt.

 

 

Zwei Beispiele, bei denen mit dem Gerätenamen gespielt wurde:

 

 

 

Der Vario-Spieltisch ist ein wahrlich seltenes Gerät, das in folgendem Bild zu Recht die Blicke aller auf sich zieht. Vielleicht auch der Grund des gründlichen Misserfolgs des Gerätes. Wer will sich schon ständig von Backfischen auf Hockern ringsum zuschauen lassen. Das alte Klischee wieder dabei: Er trinkt Bier, sie Orangensaft.

 

 

Auch die Unterhaltungsgerätehersteller wollten auf das bewährte Mittel weiblicher Beteiligung nicht verzichten und schufen folgende Anzeige.

 

Sie sagt gerade zu ihm: „Mensch was bist Du für ein Vollidiot. Verknickst Dir die Finger am ausgeschalteten Herz-As. Kümmere Dich lieber um Deine fünf Kinder, anstatt Deine Zeit sinnlos in der Kneipe rumzusitzen.

 

 

Mal ein völlig anderes Motiv. Dem Fotografen sei Dank. Kein Zeigen oder Patschen auf der Scheibe, kein albernes Gegrinse in die Kamera. Eins weiß ich nach dieser Anzeige genau: Einen Porsche werde ich mir nie kaufen, wenn da nicht mal ein Gerät vernünftig hineinpasst. Und was die Polizei zu der unfachmännischen Beladung sagt, ist noch ein anderes Problem. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: In einer Linkskurve landet der schöne Power auf dem Asphalt, oder bei einer Rechtskurve auf der Fahrerin. Aber mit Schmackes.

 

 

Zum Schluss dieses Kapitels das dämlichste aller Bilder. Mir fällt beim besten Willen nicht ein, was uns dieses Motiv sagen soll. „Stell Dein Gerät nicht in die Garage“? oder „Kleine Männer stehen auf Geldspieler und nicht auf große Freundinnen“? oder „Arbeitende Bevölkerung trifft Millionärs-Erbin“ ?

 

 

Sex sells

 

Endlich habt Ihr es zum einzigen Kapitel geschafft, das Euch interessiert. Ich möchte Euch nicht enttäuschen, doch die Automatenindustrie ist in ihrer Werbung wirklich prüde. Hunderte von Automatenmärkten habe ich durchsucht, doch nicht mehr Erotisches gefunden als folgendes Material. Weitere dummen Sprüche will ich Euch möglichst ersparen. Schaut und genießt.

 

 

 

 

 

 

Dieses Plakat ist DIN A2 groß und ich konnte es nur fotografieren und nicht scannen. Es hängt jetzt übrigens über meinem Bett. Neben dem Starschnitt.

 

 

Die einzige Zeichnung dieses Artikels, aber sehr sexy.

 

 

Zwei neckische weihnachtliche Anzeigen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine ganze Anzeigenserie wurde dem Pep gewidmet

 

 

 

 

Zwei A2 Poster, die ich nur fotografieren konnte. Hängen übrigens über dem Bett von muenze:

 

 

 

 

 

Und nun – endlich- die einzigen nackten Wahrheiten in 35 Jahren Automatenwerbung:

 

 

Euer Esteka