Von Esteka
für www.goldserie.de
Goldserie e.V. – 1. Deutscher
Verein der Münzspielfreunde
2.
Januar: Die Bundeswehr beginnt mit der Grundausbildung von Frauen an der Waffe
15.
Januar: Die Wikipedia, das heute größte
Internet-Lexikon, geht online
20.
Januar: George W. Bush wird zum neuen Präsidenten der USA vereidigt
26.
Januar: Erdbeben der Stärke 7,7 in Gujarat, Indien.
ca. 20.000 Tote
2.März: In der CDU-Parteispendenaffäre wird das
Ermittlungsverfahren gegen Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl gegen Zahlung von 300
000 D-Mark eingestellt.
23.März: Die russische Weltraumstation "Mir"
verglüht nach 80.000 Erdumrundungen in der Atmosphäre.
8.Mai: Der Benzinpreis erreicht Rekordhöhe: 2,23 D-Mark zahlt man
für den Liter Superbenzin, Diesel kostet 1,69 D-Mark.
11.Juni: Sechs Jahre nach dem Bombenanschlag von Oklahoma, bei
dem 168 Menschen starben, wird der Attentäter Timothy McVeigh
hingerichtet.
25.Juli:
Der Bundestag schafft das "Rabattgesetz", nach dem "Feilschen
und Handeln" verboten waren, ab.
11.
September: Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA auf das World Trade
Center und das Pentagon. Insgesamt sterben etwa 3000 Menschen bei den
Anschlägen.
15.November: Der amerikanische Präsident George W. Bush
kündigt einen umfassenden Angriff auf den internationalen Terrorismus und
dessen Helfer an und ruft den nationalen Notstand aus, Voraussetzung für eine
Teilmobilisierung der militärischen Reserven. Die Flughäfen in den USA werden
für internationale Gesellschaften wieder geöffnet.
3.Dezember: 250.000 Schüler aus 32 Staaten stellen ihr
Wissen bei der Schulstudie "Pisa" unter Beweis. Die deutschen Schüler
schaffen es in der Gesamtbewertung nur auf Platz 25.
31.
Dezember Die Deutsche
Mark ist zum letzten Mal in der Bundesrepublik alleiniges Zahlungsmittel.
Deutscher
Fußball-Meister: Männer: FC Bayern München
Formel-1-Weltmeister:
Michael Schumacher
Nummer 1 Hits 2001
·
Christian: Es ist geil, ein Arschloch zu sein
·
Eminem feat. Dido: Stan
·
OutKast: Ms. Jackson
·
No Angels: Daylight In Your
Eyes
·
Crazy Town: Butterfly
Folgende
neuen Geräte des Jahres 2001 sind der Goldserie.de Galerie
entnommen. Klicke auf den Gerätenamen und springe direkt zur Galerie, um das
Foto größer zu sehen und weitere Daten zu sehen. Natürlich freuen wir uns, wenn
Du dort ein „schöneres“ Foto einliefern kannst. Auch Kritik an den Kommentaren
ist herzlich willkommen. Ich bitte zu entschuldigen, wenn die Namen der
Sonderspielarten falsch nenne, ich kann mir die vielen
Bezeichnungen nicht merken.
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Gerät |
Hersteller |
Foto |
Kommentar bzw. Werbetext |
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ADP |
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Werbetext:
„Bereits die Frontscheibe dieses neuen Geld-Gewinn-Spiel-Gerätes macht deutlich,
dass es beim Alsuna reichlich Sonderspiele
gibt." Das Espelkamper Unternehmen ist überzeugt, dass damit die
Erwartungshaltung der Spielgäste groß ist und Spielspaß pur garantiert wird.
Der Weg in die höherwertige Jumbo-Ausspielung wird durch kurze Risikoleitern
herausgestellt. Attraktiv und für jeden Spielgast verlockend sei der frühzeitige
Einstieg in die drei Querausspielungen, so ein Unternehmenssprecher. Durch
die Startfunktion bei zehn beziehungsweise zwölf Sonderspielen sind 50 Money-JumboSpiele erreichbar. Außerdem sorgt auf jeder
Risikoleiter eine Super Chance für zusätzliche Aktion. Zwischen dem Gewinn
und dem nächsthöheren Gewinnfeld wird zufällig solange
ausgespielt, bis keine Steigerung mehr erreicht wird - höchstens bis in die
Jumbo-Ausspielung. Außerdem verfügt der Alsuna
über Direktgewinne von 100 Jumbo- sowie 100 Money-Jumbo-Spielen. Erschien
später auch als LED Gerät. |
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ADP |
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Spielsystem
des Joker G mit mechanischen Geld- und Sonderspielzählerwerken. |
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Löwen |
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Bergmann |
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Typisches Bergmann Gerät. |
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Bally-Wulff |
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Ein weiterer King-Klon. |
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Bally-Wulff |
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In den 4
Diamantspielen aus dem mittleren Tableau konnten bis zu 200 Sonderspiele
gewonnen werden. Werbetext:
Auf viele Elemente zum aktiven Eingreifen des Spielers setzt Bally Wulff
mit dem Geld-Gewinn-SpielGerät Diamant Krone. Auf
beiden Leitern kann der Gast an jeweils drei Positionen die Ausspielungen
selbst starten. Je nach Strategie lässt sich die Risikoautomatik auf bis zu
50 Multispiele einstellen. Aktive Teilnahme auch beim Drücken-ohne-Ende-Feature
und beim Punktetransfer. Besonders hebt Bally Wulff das Angebot beim Gewinn
von 100 Sonderspielen hervor: 40 davon können zur Umwandlung in Multispiele
riskiert werden. Weitere Elemente, die Spielfreude wecken sollen, sind Multispiele
als Freispiele, Steppen auf der Mittelwalze oder riskierbare Geldgewinne. Bally
spricht von einer exzellenten Mischung der Spielfeatures und deren optimaler
Abstimmung, die eine gute Frequentierung sichern würden. Zudem böten zwei Quoten
dem Automatenunternehmer Flexibilität. |
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Bergmann |
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Nachfolger des 7A. Bei dreimal
Krone werden im mittleren Tableau zwei Ausspielungen gegeben. Erst zwischen
den Actionspielfeldern, dann zwischen den MP-Spielen. Da sehr häufig die
kleinsten Felder gegeben werden, und 2A etwa 24 Sonderspiele wert sind,
werden also meistens 44 MP Spiele gewonnen (wenn nicht riskiert wird). In MP Spielen kann bei
Nichtgewinn für 1 Sonderspiel in die rechte Ausspielung riskiert werden, was
zu ansehnlichen Verlängerungen führt. Wird das Risikoangebot nicht
angenommen, sind pro MP Spiel €2 garantiert! |
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Bergmann |
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Gerätebeschreibung
von muenze Werbetext: „Er ist die Summe der Erfahrungen
aus den klassischen Crown-Geräten." Mit diesen
Worten beschreibt Bergmann Automaten sein neues Geld-Gewinn-Spiel-Gerät Energy Plus. Die Entwicklung des neuen Gerätes basiert
auf dem Maxi Action und dem Maximumm. Neu ist das Maxi-Plus-Risiko. Hier
können im Ablauf von Maxi-Plus-Spielen diese wieder in einer
Action-Ausspielung riskiert werden. Weiterhin ist es dann dem Spielgast
möglich, das Ausspielergebnis erneut bis 2A zu riskieren. Durch dieses
finale Risiko sollen die Maxi-Plus-Spiele bis zu letzt spannend bleiben, erklärt
Bergmann. Einmalig seien die durch dieses Spielsystem erreichbaren
Höchstgewinne im Risiko. Damit sei der Energy Plus
ein Gerät, das für die Spielstätte prädestiniert sei, betont das
Unternehmen. |
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Löwen |
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Gerätebeschreibung
von muenze Werbetext: „Die erfolgreichsten
Spielelemente der letzten Jahre in einem Gerät kombiniert." So beschreibt
Löwen Entertainment sein neues Geldspielgerät. Für jeden Spieltyp sei etwas
dabei, fügt das Unternehmen hinzu. Spielelemente sind die drei wieder
startfähigen Ausspielungen, die zwei Bonusjackpots, die zwei 100er-Jackpots
und das Cash-Risiko. Bei 6S beziehungsweise 5S kann der Spielgast in die
linke beziehungsweise rechte Ausspielung wechseln. Neu ist die
Wahlmöglichkeit bei 8S. Die große Ausspielung liegt zwischen 24S und 20S.
Bei verschiedenen Siebener-Kombinationen füllen sich die Bonusjackpots. Der
Euro Cash verfügt über drei einstellbare Spielsysteme mit unterschiedlichen
Auszahlquoten und Gewinnballungen. Er sei daher ein universell einsetzbares
Gerät und sowohl für die Gastätte als auch für die
Spielstätte geeignet, betont Löwen. Das Gerät wird ausschließlich in
Euro-Optik angeboten. |
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Panther |
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Panther baut das gleiche Spielsystems immer wieder. Der Euro Gold ist
zuvor z.B. als Pur Pur Royal 1999 gebaut worden, und hat identische
Nachfolger z.B. als Tom Tom und Bora Bora gefunden. |
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ADP |
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Der Gold Cup begründete eine lange
Erfolgsserie. Mit jeweils geringen Variationen sind über ein Dutzend
Nachfolger des erfolgreichen Spielsystems gebaut worden, z.B. Gold Pokal, Taifun,
Rondo, Top 180 usw. Auch die LED Technik hat sich –
wie von Paul Gauselmann im unten stehenden Artikel vorhergesagt – heute zum
Standard aller Hersteller entwickelt. Werbetext: Das Geld-Gewinn-Spiel-Gerät
Gold Cup, das von Stella International entwickelt wurde, ist mit der neuen
Beleuchtungstechnik Multi Color ausgestattet: Die komplette Beleuchtung
besteht aus Kaltlicht-Leuchtdioden. Auf herkömmliche Lampen wurde
verzichtet. Laut Gauselmann reduziert sich der Geräteenergiebedarf damit um
50 Prozent. Die kurze Sonderspielleiter führt bei 20
beziehungsweise 25 Sonderspielen in die Jumbo-Ausspielung mit 50
Money-Jumbo-Spielen als Höchstgewinn. In der Jumbo-Ausspielung sind pro Risikoleiter
zwei Bonuspfeile integriert. Leuchtet ein Pfeil beim Erreichen
des zugeordneten Gewinnfeldes, wird der Gewinn um eine Stufe erhöht. Durch M
oder MM auf der mittleren Walze werden in den Geldleitern Bonus-LEDs
gesetzt. Leuchten alle vier, wird eine Cup-Ausspielung gestartet und Sonderspiele
gewonnen. |
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ADP |
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Spielsystem des Space Star mit völlig veränderter Scheibe. |
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Löwen |
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Werbetext:
Das neueste Geld-Gewinn-Spiel Gerät aus dem Hause Löwen Entertainment trägt
den Namen Helios. Für Abwechslung beim Spielgast
sorgen drei Ausspielungen. Mit Cash-Spielen und CashRisiko
will das Binger Unternehmen gute Gewinnchancen garantieren. Außerdem
verfügt das Gerät über eine neue Art des Quicki-Jump:
Bei Erreichen von bestimmten Würfelaugenzahlen gibt es einen direkten Sprung
über fünf Risikostufen. Sechs verschiedene Felder auf der Risikoleiter ermöglichen
den Sprung in den Sonderspielbereich. „Neu in der Branche ist die
Ausspielautomatik", betonten die Löwen. „Sie erlaubt den automatischen
Umstieg von der Risikoleiter in die entsprechende Ausspielung. Einstellbar
sind drei Spielsysteme mit jeweils unterschiedlichen Auszahlquoten und
Gewinnballungen. Für die Euro-Umstellung müssen nur noch die D-Mark-Röhren
gegen Euro-Röhren gewechselt werden. |
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ADP |
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Dem erfolgreichen Bergmann
7A ähnliches Spielsystem. Für drei Sonnen (drei A beim 7A) gibt es die
hochwertige mittlere Ausspielung mit 2 – 8 Jokerspielen (2-7 Actionspiele).
Im Unterschied zum 7A gewinnt jedes Pärchen garantiert mindestens einmal 24
Sonderspiele. Bei 8 Spielen sind also 96 Sonderspiele garantiert. Weiterer
Unterschied zum 7A ist, dass die gelben 50 in der linken Risikoleiter
„zweimal“ erreicht werden können. Beim zweiten Mal wandeln die Jumbospiele in
hochwertige Money-Jumbospiele, die in der linken Risikoleiter €2 gleich auf 6
Spiele riskieren lassen. Erschien später auch als
LED Gerät. |
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Bally-Wulff |
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Erstmals konnten bei
Wulff 40 / 50 Sonderspiele in eine Topausspielung riskiert werden (ähnlich
dem Olymp). Mit nur zwei Varianten (25/50) bei merkwürdigen drei Feldern
jedoch wenig spannend. Interessant waren die
Verbindungen der Ausspielschaukeln. In beiden Ebenen kann direkt eine Ausspielung
in der nächst höheren Schaukel (inkl.
Topausspielung) erreicht werden. Attraktiv auch das Risiko von €2 auf 5
Sonderspiele wie beim seligen roten Crown. |
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Bally-Wulff |
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Ein weiterer Aufguss des ewigen
Bally Wulff „King“ Spielsystems. |
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Nova |
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Sehr seltenes Gerät, das
ich nie live gesehen habe. |
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Maximumm Classic |
Bergmann |
Leider kein Bild
vorhanden. |
Werbetext: Als Nachfolger für seinen
Crown Maximumm präsentiert das Haus Bergmann den Crown Maximumm-Classic. Beim Erscheinungsbild
setzt das Unternehmen auf die bewährte Optik, hebt aber hervor, dass es neben
den bekannten auch neue interessante Spielvarianten gibt. Im Zentraltableau hat der Gast die Chance auf 100 oder 75
Maximumm-Spiele sowie zusätzlich auf Maxi- oder Sonderspiele. Beim Ablauf der
Maximumm-Serien werden bei Kronen-Symbol weitere Spiele hinzugewonnen und so
eine Verlängerung der Serien erreicht. Durch das Risikospiel kann der Kunde
bis zu 50 Maxispiele oder zwei Actionspiele gewinnen. Und im Anschluss an
die Actionspiele sind bei• Gewinn erneut RisikoChancen
gegeben, die für weitere Spannung sorgen sollen. Die Umrüstung des Crown Maximumm-Classic auf Euro
und auf Zwölf Sekunden-Spielzeit sei problemlos möglich, heißt es aus dem
Hause Bergmann. |
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Bally-Wulff |
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Ein weiterer Aufguss des ewigen
Bally Wulff „King“ Spielsystems. |
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Mega |
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Werbetext:
Mit Player's Inn beginnt bei der Firma MegaSpielgeräte eine neue, extra für die Gastronomie
konzipierte Linie von Geld-Gewinn-Spiel-Geräten. Nach Aussage des Herstellers
geht das Gastrogerät mit einer ebenso attraktiven
Scheibengestaltung an den Start wie sein Spielstättenbruder. Das Besondere
am neuen Produkt sei sein gemäßigtes Auszahlverhalten. Vier Quoten sollen
den Gastwirten einen kalkulierbaren Kasseninhalt durch geringere
Auszahlspitzen sichern. Gleichzeitig verspricht Mega
Spielfreude für den Gast und lange Verweildauer durch-die
acht Jackpots. Hohe Trefferhäufigkeit und viele kleine Serien sind hier die
Schlagworte. Player's Inn ist serienmäßig mit
Euro-Optik und Eurokit sowie mit einem JCM-Akzeptor ausgestattet. Der NSM-Dispenser
ist nachrüstbar. |
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Löwen |
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Siehe Artikel unten zum
Reno und Euro Cash |
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Tuning |
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Freches Gerät des
Herstellers Tuning. Ausschließlich Sonderspiele auf einer Gewinnreihe waren ein
mutiges Spielsystem. Daneben wird nicht viel Neues geboten, alle anderen
Spielelemente sind dem Prima
Vera sehr ähnlich. |
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Nova |
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Gleiches Spielsystem wie
der Rio. |
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Bally-Wulff |
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Bally Wulff experimentierte
mit dem Royal Risiko etwas mit dem ewigen King Spielsystem. Statt 10 oder 12
Spielen in der großen Ausspielung wurden 3+6+12 bzw. 2+5+10 Sonderspiele nacheinander
garantiert gewonnen und konnten einzeln riskiert werden. Statt in den beiden äußeren
Jackpottürmen als Spitzengewinn die große Ausspielung gewinnen zu lassen, hat
man sich auch etwas Neues einfallen lassen (und später beim BigRisc perfektioniert): Es wurde zunächst 1x / 2x oder
3x ausgespielt. Wenn ich mich recht erinnere, konnte so oft in einem Schritt
direkt auf 50 Supersonderspiele riskiert werden. Korrigiert mich bitte, wenn
das falsch ist. |
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Mega |
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Neu im
Vergleich zum Olymp
war die zentrale blaue Risikoleiter, deren Werte in den Schaukeln mit
ausgespielt werden konnten, und die Startmöglichkeit auch bei 20 und 25
Sonderspielen. Werbetext:
Das neueste Geld-Gewinn-Spiel-Gerät des Limburger Unternehmens Mega Spielgeräte trägt den Namen Sam. Altbekannte
Features, wie beispielsweise die Doppelserienschaukel und die
Money-Jumbo-Ausspielung, sind bei diesem Scheibenspielsystem erhalten geblieben.
Aber auch neue Effekte wurden in das Spiel integriert. So sollen das Fun-Risiko in der mittleren Risikoleiter und der Übergang
im Fun-Risiko aus der Money-Jumbo-Ausspielung in
die Fun-Risikoleiter neue Spannung in das Spiel
bringen. Eine attraktive Scheibengestaltung runde den hervorragenden
Gesamteindruck dieses Geld-GewinnSpiel-Gerätes
ab, ist ein Unternehmenssprecher überzeugt. Sam ist in Euro-Optik
inklusive Eurokit erhältlich. Gastro-Modus
und voreinstellbares Risiko sind serienmäßig. |
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Bally-Wulff |
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Das Spielsystem des
erfolgreichen Sunfire (Entwickler: Mike, der Gameboxmaker) hinter einer neuen Scheibe versteckt. Neu
war nur das Kartensystem (siehe Artikel unten). Der Scooter
war denn auch wenig erfolgreich, was nicht verwunderlich ist, wenn man dem
Spieler mit einer neuen Scheibe etwas Altes als Neu verkaufen will.
Stattdessen hätte man das Spielsystem weiterentwickeln sollen. Das hat
stattdessen Gauselmann mit dem Gold Cup gemacht (Kronenrisiko, Bonuspfeile,
Zwischenausspielungen) und den Erfolg geerntet. Werbetext: Viel versprechender könne der Start eines neuen Geldspielgerätes nicht sein, erklärt die Presseabteilung von Bally Wulff anlässlich des Vertriebsbeginns von
Scooter, dem nächsten Schritt in der erfolgreichen Sunfire-Linie.
Optisch sei das Gerät frisch und farbenfroh,
die inneren Werte hochkarätig viel
versprechend. Eines der zentralen
Spielinhalte beginnt mit dem Center-Risiko auf beiden Risikoleitern, bei dem
der direkte Sprung in die Center-Ausspielung möglich ist. Über zwei vierstufige Bonustürme winkt
dann erneut der direkte Einstieg in die Scooter-Ausspielung
mit dem Topgewinn 50 Scooter-Spiele. Zwei Jackpots,
gefüllt mit 100 Scooter-Spielen,
und eine Fülle von Bonus-Features würden an dem Gerät für zusätzliches Spielvergnügen sorgen, so das Unternehmen abschließend. |
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ADP |
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Zum
10.000 Exemplar Neuauflage des Sonnenfürsten mit goldenen Rahmen und
attraktiver blauer Scheibe. |
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ADP |
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Back to the Roots (oder den Komet). Keine Supersonderspiele, keine
Bonuspfeile, keine langen Risikoleitern. Trotzdem kein Erfolg. Die Spieler
wollen wohl von hohen Zahlen und bunten Farben geblendet werden. Siehe auch
den Beitrag von Paul Gauselmann weiter unten „Magie der großen Zahl“. Werbetext:
Das neue Geld-Gewinn-Spiel-Gerät Sterntaler wurde mit seinem 3-2-1 Walzenspiel
speziell für die Aufstellung in der Gastronomie entwickelt. Die adp
Gauselmann GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich nicht für den
Einsatz in der Spielstätte eignet. Zwei Direktgewinne - 80 S und 100 S -
sind die Höchstgewinne beim Sterntaler. Auf höherwertige Sonderspiele sei bewusst
verzichtet worden. Die Spielfreude werde dennoch durch höhere
Trefferhäufigkeit im Bereich der Geldgewinne und kleinen Sonderspiele
garantiert, so ein Unternehmenssprecher. Auf der linken Seite der
Frontscheibe münden zwei Geldleitern in eine Leiter bis 50 Sonderspiele. Bei
Erreichen von sechs beziehungsweise zwölf Sonderspielen kann über die
Start-Taste eine Ausspielung in einem zusätzlichen Tableau gestartet werden.
Jeder Einstiegsgewinn in die Geldleiter wird mit der Chance auf Sonderspiele
ausgespielt. Sind Sonderspiele erreicht, werden bei jedem Gewinn 4 Mark gegeben
und zum Risiko in der Leiter angeboten. |
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Mega |
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Dem Mega
Sam vergleichbares Gerät. |
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Bally-Wulff |
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Bally Wulff möchte etwas
vom Bergmann Kuchen abschneiden und bringt den Maxi Mumm wenig verändert als
eigenes Gerät.
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Stella |
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Die Super Multi Reihe (I-
IIII) war eine besondere Erfolgsgeschichte. Der Versuch der Wiederbelebung
misslang. Manche Spielsysteme überleben sich einfach. |
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Panther |
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Von Besitzern als sehr
spielfreudiges Gerät bezeichnet. Startausspielungen bis eine Stufe vor dem
Topwert machen Spaß beim Hochschaukeln. Die mittlere Ausspielung mit
inflationär vielen Feldern lost leider doch meistens 3 aus. |
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Panther |
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In den roten Spielen
wechselt das Lauflicht im mittleren Tableau jedes Spiel ein Feld weiter. Bei
Joker kann zu diesem Feld riskiert werden, was mit Glück zu besonderen
Serienverlängerungen führen kann. |
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Panther |
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Siehe Euro Gold. |
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ADP |
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Nicht nur optisch ein später
Nachfahre des Olymp
von 1979. Aus den bronzenen, silbernen und goldenen Sonderspielklassen des
Vorläufers sind rote, blaue und gelbe Spiele geworden. Selbst bei roten
Spielen werden im Gewinnfall 4 DM gegeben. Beim Olymp gab es bei der
kleinsten Klasse nur 1 DM pro Spiel als Gewinn, was von Paul Gauselmann
einmal als großer Fehler und Grund für den geringen Erfolg des Gerätes
bezeichnet wurde. Die Spieler wollten nicht weniger als 3 bzw. 4 DM im Sonderspiel
gewinnen. Bei erfolgreich
riskierten 25 Sonderspielen wird eine gleich verteilte Ausspielung zwischen
den drei „33“ Feldern gegeben. Die rechte Risikoleiter ist wie beim Garant von
2000. |
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Turbo Sunny (Neuauflage) |
Mega |
Leider kein Bild
vorhanden. |
Werbetext:
„Der Mega Turbo Sunny, das Erfolgsgerät in Spielstätten
und Gaststätten,
kommt mit einer neuen Zulassung auf die Aufstellplätze zurück", jubelt der Limburger Automatenhersteller Mega über sein neuestes Geld Gewinn-Spiel-Gerät. Brandaktuell und gleichzeitig vertraut und in
der gewohnten Optik mit dem gleichsam
bekannten Auszahlverhalten soll Mega Turbo Sunny
nun für weitere vier Jahre für hohe Spielezahlen
sorgen. |
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Bally-Wulff |
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Neuauflage des Lanzelots. Werbetext:
In leuchtenden Farben präsentiert sich der Ultra Sun, das neue Geld-Gewinn-Spiel-Gerät
von Bally Wulff. Er gehört zur Modellreihe mit der Ausspiel-Schaukel. Das
bedeutet, der Spielgast kann mit der einfachen Ausspielung im unteren Bereich
einsteigen und sich dann über die Sun-Ausspielung bis in die
Ultra-Ausspielung hochschaukeln, wo die Ultraspiele auf ihn warten. Zu den
weiteren Features dieses Gerätes gehören zwei Direktgewinne von 100
Sonderspielen beziehungsweise 100 Ultraspielen sowie das Risiko von 2 Euro
auf 5 Sonderspiele und von 1,55 Euro auf 3 Sonderspiele. Außerdem verfügt das
Geld-Gewinn-Spiel-Gerät über Ultraspiele mit Gewinnextras und zweitem Lauf
der Mittelwalze bei Nichtgewinn. |
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Bally-Wulff |
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Klassisches Bally Gerät
im Stile des Sonnenkrone. |
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Mega |
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Turbo Sunny Nachfolger
mit Topausspielung und zwei blauen Feldern in den Schaukeln: 20 bzw.
Topausspielung. |




















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Preis Skat Auch wenn
der Preis Skat von adp Gauselmann ein Geschicklichkeitsspiel ist, muss er an
dieser Stelle genannt werden. Denn an ihm kann Bargeld gewonnen werden. Bereits
auf der IMA 2000 wurde ein erstes Modell vom Preis Skat vorgestellt. In der
Praxis hatte sich jedoch gezeigt, dass es nicht spielfreudig genug war. Was
an den scharfen Auflagen des Bundeskriminalamtes (BKA) lag. Nach erneuten
Verhandlungen um attraktive Spielfeatures erteilte das BKA dann im September
vergangenen Jahres für das überarbeitete Gerät die Unbedenklichkeitsbescheinigung
nach Paragraf 33d Gewerbeordnung. Damit ist der jetzt ausgereifte Preis Skat
ein staatlich zugelassenes gewerbliches Unterhaltungsgerät mit
Bargeld-Gewinnmöglichkeit. Der Spielgast muss in einem Turnier, das über 14
Tagen läuft, 36 Spiele absolvieren. Der Einsatz pro Spiel beträgt eine Mark.
Am Ende des Turniers wird der Jackpot ausgeschüttet und prozentual über die Highscore-Liste verteilt. Die Auszahlung an den Spielgast
erfolgt über Hopper direkt am Gerät oder durch den Automatenunternehmer
persönlich. Zusätzlich
zu den Geld-Gewinn Spiel-Geräten dürfen pro Konzession
drei Preis Skat in der Spielstätte betrieben werden. Die Aufstellung dieses
Gerätes in der Gastronomie ist aufgrund unserer Spielverordnung nicht
erlaubt.
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Euro Cash und Reno
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Das Geheimnis des Erfolgs. Ein PR-Artikel von Löwen Seit Monaten ist der EURO CASH das
erfolgreichste Geld-GewinnSpiel-Gerät von Löwen
Entertainment. Weil sein Spielsystem haargenau den Nerv der Spieler trifft,
hat sich der EURO CASH in den Spielhallen schnell als Shooting
Star etabliert. Immer wieder bestätigen Aufstellunternehmer den
außergewöhnlich hohen Auslastungsgrad des Geräts. Dieser Erfolg lässt sich jetzt
spielend verdoppeln - mit dem neuen RENO, einer Weiterentwicklung des EURO
CASH speziell für die Gastronomie. Auch in das neue Produkt sind wieder
zahlreiche Wünsche und Anregungen der Kunden eingeflossen. Besonderer Wert
wurde beim RENO auf ein ausgewogenes Auszahlverhalten gelegt. Auch vier Monate nach der
Markteinführung setzt sich der Siegeszug des EURO CASH ungebrochen fort. Was
macht dieses Erfolgsgerät so unwiderstehlich? Liegt es an der gründlichen
Marktforschung? Am genialen Spielsystem? Oder am Fingerspitzengefühl bei der
Feinabstimmung des Geräts? Der Erfolg hat viele Väter. Er ist das Ergebnis
einer außerordentlich kreativen Teamarbeit, bei der Ideen und Erfahrungen
aus der gesamten Unternehmensgruppe eingebracht wurden. So konnte im Schulterschluss
der verschiedensten Abteilungen ein gemeinsames Spitzenprodukt entstehen,
an dem einfach alles stimmt.
Der nächste Schritt war deshalb
nur konsequent: die Weiterentwicklung des EURO CASH speziell für den breiten
Einsatz in der Gastronomie - einem vielfach gehegten Wunsch der Aufsteller
entsprechend. Mit dem neuen RENO ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Besonders ausgewogen Was unterscheidet den RENO vom
EURO CASH? Im Gegensatz zu
Spielstätten ist im Gaststättenbereich ein besonders ausgewogenes Auszahlverhalten
gefordert. Auch bei mäßigen Spielezahlen sollten
keine starken Schwankungen der periodischen Auszahlquote auftreten. Genau
auf dieses Kriterium wurde beim RENO besonders Wert gelegt. Gewinnspitzen werden
unter anderem dadurch vermieden, dass die Serien im Wert moderat ausfallen.
Generell gilt für den RENO die Devise: Möglichst viel Spielfreude durch kleine
und mittlere Gewinne statt großer Hauptgewinne mit zwangsläufig längeren
Durststrecken. Wie das Vorbild EURO CASH vereint
auch der RENO die erfolgreichsten Spielelemente der vergangenen Jahre: vier
Bonus-Jackpots und drei wieder startfähige Ausspielungen. Ebenso verfügt
der RENO über drei einstellbare Spielsysteme mit drei unterschiedlichen
Auszahlquoten. Die Besonderheit des RENO liegt nun darin, dass alle drei
Einstellungen konsequent auf das Gastro-Profil
ausgelegt wurden. So bleibt die Gewinnballung über die gesamte Bandbreite
ausgewogen. Euro-fit
Die Väter des EURO CASH Lothar Werner, Leiter
Niederlassung Leipzig: „Erst einmal ist Zuhören wichtig. Im direkten Gespräch
mit den Aufstellunternehmern erfahren wir ständig das Neueste: Was läuft am
Markt? Was will der Spielgast? Das unmittelbare Feedback der Kunden ist
unsere erste und schnellste Informationsquelle." Hans-Werner Wirges,
Bezirksleiter Löwen Play: „Ich bin täglich in meinen Spielstätten - die beste
Voraussetzung, um Prototypen während der Testphase ständig zu verbessern. Bei
diesem Prozess braucht man viel Erfahrung und vor allem ein feines Gespür -
gerade in der Endphase, wenn es um letzte Details geht." Dieter Saala,
Kundenschulung: „Auf Seminaren und Workshops geben unsere Kunden wertvolle
Hinweise. Wir nehmen jede Anregung wichtig und bringen sie unmittelbar in die
Produktentwicklung ein. Die Früchte dieses Dialogs kommen beiden Seiten
gleichermaßen zugute. Danke an alle, die dazu beigetragen haben." Harald Machwirth,
Mathematik: „Im EURO CASH steckt eine ausgefeilte Mathematik - optimiert in
ausgedehnten Feldtests. Es können drei verschiedene Einstellungen gewählt
werden. Neben der Veränderung der Auszahlquote haben wir speziell in der
G-Einstellung dafür gesorgt, dass Ballungen reduziert werden." Dirk Schwerdling,
Geld-Gewinn-Spiel-Geräte: „Einmalig ist die Verknüpfung von Jackpot-Türmen
mit wiederstartfähigen Ausspielungen. Das
Spielsystem ist ein Ergebnis konsequenter Marktforschung und intensiver Inhouse-Tests mit Spielgästen. Durch dieses völlig neue
Konzept erreichen wir die breite Masse der Spielgäste .-
sowohl die Jackpot-Fans, als auch die Schaukel-Fans. Das ist aus meiner Sicht
die plausibelste Erklärung für den außergewöhnlich hohen Auslastungsgrad des
EURO CASH." |
LED – eine revolutionäre Technik
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Technik der Zukunft. PR-Artikel von Gauselmann Geld-Gewinn-Spiel-Geräte mit Multicolor-Technik Da sieht die althergebrachte Glühbirne alt aus!
Mit Multicolor
präsentiert die adp Gauselmann GmbH wieder einmal eine technische Neuerung,
die mehr als eine Revolution im Design darstellt. Bei der neuen Generation
von Geld Gewinn-Spiel-Geräten setzt diese Innovation branchenübergreifende
Eckpunkte. Und dies zum Vorteil sowohl für die Aufstellunternehmer als auch
für die Spielgäste. Nicht nur technisch, sondern auch durch vielfältige Möglichkeiten
bei der Farbgestaltung lässt Multicolor die Glühlampe
ganz schön alt aussehen. Neue Technik spart Kosten/ Energie sparen spart Kosten Multicolor ist moderne LED-Technik mit
Kalt-Licht-Leuchtdioden. Die Leuchtdioden haben den Vorteil, dass sie bei der
Energieaufnahme mit deutlich weniger Strom auskommen als herkömmliche
Leuchtmittel. Hierzu ein Beispiel: Eine herkömmliche Glühbirne hat zwei
Watt. Eine Leuchtdiode benötigt durchschnittlich nur etwa 1/10, d. h. bei
Inanspruchnahme von ca. 0,15 Watt hat die Leuchtdiode eine deutlich bessere
Leuchtleistung. Dadurch führt die Kalt-Licht-Technik zu einer Reduzierung
der Wärme im Geld-Gewinn Spiel-Gerät. Nicht nur das Netzteil an sich bleibt
kühl, auch die darum herum angeordneten Geräteteile „leiden" nicht mehr
durch eine hohe Umgebungswärme. Wärmebedingte Störungen entfallen. Die
Frontscheibe bleibt „cool". LED-Technik hat einen weiteren entscheidenden
Vorteil gegenüber den herkömmlichen Glühlämpchen, eine fast unbegrenzte Lebensdauer!
Der Wechsel „durchgeglühter" Lämpchen entfällt. Jeder Aufstellunternehmer
weiß, was das in der Praxis heißt. Unser Beispiel macht es noch einmal
deutlich: Bei durchschnittlich 50 Glühlämpchen in einem Automaten müssen bis
zu acht Lämpchen durchschnittlich pro Monat ausgetauscht werden. Die
Lebensdauer der wartungsfreien Dioden beträgt hingegen weit mehr als vier
Jahre. Für die Laufzeit eines Geld-Gewinn-Spiel-Gerätes ist das kein Problem. Die Rechnung ist also ganz simpel:
Die Betriebskosten werden um mehr als die Hälfte gesenkt. Berechnet man noch
anteilige Energiekosten für eine Klimaanlage hinzu, so können die Kosten
sogar um bis zu 70 % gesenkt werden. Auch der Spielgast hat einen entscheidenden
Vorteil: Der oft ärgerliche Ausfall der beleuchteten Aktionsfelder entfällt
zu fast 100 %. Somit spricht bereits eine „nüchterne"
Betriebskosten-Bilanz eindeutig für die Multicolor-Technik:
Senkung der Betriebskosten um 50 %! Praxisbeispiel: Pro Gerät reduzieren sich Ihre
Betriebskosten um ca. 167 DM pro Jahr. Hieraus ergibt sich in 4 Jahren eine
Einsparung von mindestens ca. 668 DM. Bei 10 Geräten ergibt sich in 4 Jahren
eine Einsparung von 6 680 DM pro Spielstätte. Und noch ein Praxisbeispiel: Die Feature-Effekte bei der Multicolor-Technik, eingesetzt in ein exzellentes
Spielsystem wie z. B. Gold Cup, wirken sich spielverstärkend
aus. Unsere Testergebnisse unterstreichen diese Steigerung eindrucksvoll.
Eine Steigerung der Tageskasse um nur 5 DM ergibt eine zusätzliche Einnahme
von 1 800 DM pro Jahr, in 4 Jahren 7 200 DM. Neben den reinen Zahlen spricht
aber auch der höhere Sicherheitsstandard für die neue Automatengeneration.
Die Platine in der Fensterscheibe selbst weist keine Löcher mehr auf: Ein
entscheidendes Plus! Wiederum von adp! Wow - der hat eine
blaue Serie! Die neuen patentierten Feature
Effekte binden neue Spielgäste Aber nicht nur Aufstellunternehmer werden von
dieser Innovation profitieren. Spielgäste und „Zuschauer" in den
Spielstätten werden sich einer deutlich gestiegenen Attraktivität des
Geld-Gewinn-Spiel-Gerätes erfreuen. Den Farben gehört die Zukunft -
Gelb, Rot, Grün und Blau. KaltLicht-Technik lässt
eine aufmerksamkeitsstarke, neue Farbgebung zu. Und: Die Bedeutung der
Farben im Spiel nimmt zu. Sie kennzeichnen zukünftig den Spielmodus des Gerätes: Gelb = Normal Rot = Sonderspiele Grün = Money-Spiele Blau = Money-Jumbo-Spiele |
Das werden sich die Spielgäste einprägen!
Der Merkur-Glücksbringer spannt sich von gelb bis blau! Durch die farblich
gekennzeichnete Spielesituation - jedes Gewinnfeld
nimmt farbliche Stufen an - kommt somit eine neue Attraktion ins Spiel. Spiel
- Spaß - Spannung werden demnächst auch über die Farbgebung
definiert, die sowohl Spieler als auch Zuschauer in ihren Bann ziehen wird. Attraktivitätssteigerung der Geld-Gewinn-Spiel-Geräte.
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Nach Fungames jetzt auch beim Geldspiel
Ausland drängt auf den
deutschen Markt
Auf der IMA 2001 stellte der
britische Hersteller Barcrest mit dem Big Ben einen Prototypen für ein Geldspielgerät deutscher Art vor.
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Außerdem war bei Walberer Automaten eine Projektstudie des englischen
Automatenherstellers Bartrest zu finden. Das Geld-Gewinn Spiel-Gerät Big
Ben. Zu den Features dieses Walzengerätes gehören unter anderem CashSpiele und Risikoleiter. Optisch auffallend ist vor
allem der breite pinkfarbene Rahmen des Gerätes. Ob und gegebenenfalls wann
dieses Gerät für den deutschen Markt zugelassen wird, war nicht zu erfahren.
Deshalb wohl auch der Hinweis von Barcrest „Blick
in die Zukunft". |
Das Gerät wurde nie
veröffentlicht. Ein erstes reales Ergebnis war der 2003 erschiene Adders & Ladders.
Es folgt das Originalbild
aus der IMA-Berichterstattung des Automatenmarktes und
ein vergrößertes und perspektivisch angepasstes Detailbild.

Eine weitere Duftmarkte
setzte der holländische Hersteller JVH. Auch daraus wurde bis heute nichts.
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Barcrest überraschte auf der IMA mit einem
Geld-Gewinn-Spiel-Gerät. Auch die niederländische JVH will beim Geldspiel
Flagge zeigen. Wenn die IMA 2001 hält, was sie
verspricht, wird es in Deutschland auf dem Markt für Geld-GewinnSpiel-Geräte
spannend. Zum einen hat der englische Fungame-Spezialist
Barcrest auf dem IMA-Stand
von Walberer die Studie eines
Geld-Gewinn-Spiel-Geräts präsentiert. Zum anderen plant die niederländische JVHGruppe erneut, neben ihren Fungames
auch ein Geld-Gewinn-Spiel-Gerät ihren Kunden in Deutschland präsentieren zu
können. „Wir haben das Know-how, die umfangreiche und akribische
Zulassungsprozedur bei der PTB zu durchlaufen. Denn für ein Gerät haben wir
bereits von der Bundesanstalt die Zulassung erhalten", sagt JVH-Geschäftsführer Theo van Dijck. Allerdings verzichteten die
Niederländer darauf, dieses auch auf den Markt zu bringen. Denn in Tilburg,
dem Sitz der JVH-Zentrale, richtet man sein
Augenmerk auf die Zukunft. Auf eine neue Spielverordnung in Deutschland. Und
damit auf die Chance, ein GeldGewinn-Spiel-Gerät
mit interessanteren Features produzieren zu können, als dies unter den
gegenwärtigen einengenden Bestimmungen der Spielverordnung hierzulande möglich
ist. Wenngleich der Ausgang der Debatte
auf Bundes- und Landesebene über eine geänderte Spielverordnung völlig offen
ist, lassen sich dennoch mögliche Eckpunkte einer Novelle erkennen. Dies ist
zum einen eine kürzere Mindestspieldauer. Zum anderen eine Begrenzung von
durchschnittlichem Stundenverlust und -gewinn sowie der Spitzen, um dem Spielerschutz
Rechnung zu tragen. Damit würden die Entwickler mehr Freiraum für ihre
Kreativität in der Ausgestaltung des Spielsystems gewinnen. Wie es ihnen
bereits heute bei Fungames möglich ist. „Sollte
eine neue Spielverordnung mit diesen Eckdaten eines Tages die heutigen
antiquierten Regelungen ersetzen, sind Geld-Gewinn Spiel-Geräte denkbar, die
ähnlich interessant wie Fungames gestaltet werden
können", meint Bernd Jack, Geschäftsführer der deutschen JVH gaming products (ehemals Promatic). „Und deswegen nicht unbedingt nur Wandgeräte
sein müssen. Warum soll es nicht auch eine Standversion für Geld-GewinnSpiel-Geräte geben?" Allerdings würden klassische Fungames weiter ihren Markt haben. Denn Fungames mit Geld-Gewinn-Möglichkeit müssten mit ihrem
Spielsystem auf andere Spielerbedürfnisse zugeschnitten werden als die heutigen
mit Punktgewinnen. „Fungames werden sich
differenzieren", ist Jack überzeugt. Mit Spannung werde in den
Niederlanden jedenfalls die Diskussion über eine neue Spielverordnung
verfolgt. Und es würde nicht verwundern, wenn bei JHV die Überlegungen zu
einem Geld-Gewinn-Spiel-Gerät neuen Typs bereits weiter gediehen sind, als
bisher zugegeben wird. Dazu passt, dass JVH intensiv nach
einem Partner in Deutschland sucht, der bei uns ihre Produkte vertreibt.
Nachdem JVH die ebenfalls niederländische Errel gekauft
hatte, nahmen dessen neuestes Fungame Bet a Dice gleich zwei deutsche Unternehmen unter ihre
Fittiche: Bergmann und Tuning. Zumindest bestätigt Jack, dass bei
der Auswahl eines deutschen Vertriebspartners auch ein künftiges Engagement
von JVH im Geld-Gewinn-Spiel-Bereich berücksichtigt wird. Nach der ATEI,
spätestens aber zum Jahresende will JVH die bereits laufenden Gespräche mit
deutschen Unternehmen abgeschlossen haben. „Wir sind jedenfalls überzeugt,
für die Zukunft mit unseren Erfahrungen aus dem Fungame-Bereich
bestens gerüstet zu sein, sollte eine neue Spielverordnung verabschiedet
werden", bekräftigt Bernd Jack. |
Der Euro-Krieg
Die zwei Grossen der
Branche, Löwen und Gauselmann, beharkten sich im Anzeigenteil des Automatenmarktes.
Was ist die bessere Lösung? Frühzeitig nur noch Euro-Scheiben (Löwen) oder so
lange wie möglich DM-Scheiben (Gauselmann)? Wechsel
von DM- auf Euroannahme am Eurostichtag 1.1.2002 (Löwen) oder Parallelannahme
möglich lange (Gauselmann)? Im Folgenden einige der Anzeigen.


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Die Antwort Gauselmann:
Falsch,
grundfalsch. Wer jetzt nicht aufpasst, verliert bares Geld. Bestellen Sie
möglichst bald Ihren Umrüstsatz, denn mit einer Bestellung bis zum 31. August
dieses Jahres sind Sie garantiert auf der sicheren Seite. Und das müssen Sie
wissen:
Also -
handeln Sie jetzt. Bevor es zu spät ist und Ihnen das passende Kleingeld für's Gerät und damit in Ihrer Kasse fehlt. Nur wer rechtzeitig
bestellt, geht hundertprozentig auf Nummer Sicher. Weitere
Informationen erhalten Sie in allen Niederlassungen. |
In einem Interview nimmt
Paul Gauselmann persönlich Stellung
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„Große D-Mark-Zahl fasziniert
die Geste" D-Mark- oder Euro-Scheibe? Der
Vorstandsvorsitzende der Espelkamper Unternehmensgruppe äußert dazu seine
persönliche Meinung.
Kaum ein Tag vergeht, ohne dass
eine Flut von Artikeln und Werbeaussagen auf einen niederprasseln - die
Euro-Umstellung lässt grüßen! Das Euro-Umstellungsfieber ist ausgebrochen.
Manche Werbeaussagen vermitteln mehr oder weniger subtil den Eindruck, dass
bereits das äußere Erscheinungsbild entscheidend für den Inhalt sei.
Offensichtlich muss der „Euro-Umstellungsvirus" sehr ansteckend sein,
denn viele vergessen darüber, was bisher ihren unternehmerischen Erfolg
ausgemacht hat. Eine Euro-Scheibe allein macht noch kein Euro-Gerät. Und die
Euro-Scheibe allein ist noch keine Garantie für die ab 1. Januar 2002
notwendige und für den Aufsteller problemlose Umstellung auf die neue
Währung. Damit dies erfolgreich und ohne großen Aufwand abgewickelt werden
kann, bedarf es einer ausgefeilten Technologie. Dies betrifft insbesondere
den Bereich der Geldannahme und der Geldauszahlung und somit alles rund um
den Münzverkehr. Aufstellunternehmer aus den neuen Ländern haben mir in
vielen Gesprächen aus ihren Erfahrungen mit der damaligen Währungsumstellung
von Ost-Mark auf die DMark berichtet. Wer zum
falschen Zeitpunkt seine Automaten auf D-Mark umgestellt hatte, so die
Aufstellunternehmer, konnte durchaus einen ganzen Monatsumsatz verlieren. Von
diesen Erfahrungen sollten wir alle gemeinsam profitieren. Deshalb kann ich
Ihnen nur empfehlen, in dieser wichtigen Frage einen kühlen Kopf zu bewahren
und Ihre Menschenkenntnis den Werbekampagnen entgegenzustellen. Es gibt ja Lösungen, die sowohl
D-Mark und Euro gleichzeitig akzeptieren. Im Herbst des letzten Jahres
hatten wir in unseren eigenen Merkur-Spielotheken
einige Tests gefahren und zwei gleiche Geräte (einmal mit D-Mark und einmal
mit Euro) nebeneinander gehängt. Das Gerät mit Euro wurde unterdurchschnittlich
angenommen, sodass der Test schon bald beendet wurde. In den letzten Wochen
haben wir nunmehr in größerer Anzahl Geld-Gewinn-Spiel-Geräte mit
Euro-Scheibe zwischen Geld-Gewinn-Spiel-Geräten mit klassischer
D-Mark-Scheibe und gleichen Spielsystemen aufgehängt. Die Auswertung der
Kassen hat ein überraschendes Ergebnis gebracht: Geräte mit Euro-Scheiben
bringen deutlich weniger Kasse als Geräte mit der klassischen D-Mark-Scheibe.
Und zwar mehr als fünf Prozent im Durchschnitt weniger. Die Logik hinter diesen harten
Fakten ist für mich ganz klar: Die im Vergleich zur Euro Scheibe größeren Beträge
auf der D-MarkScheibe üben auf die Spieler eine
weit höhere Faszination aus. Die große Zahl zieht den Spielgast in ihren
Bann! Auch die Tradition spielt eine wichtige Rolle. Immerhin 80 Prozent der
Deutschen stehen dem Euro immer noch skeptisch gegenüber. Das ist auch die
Erfahrung aus dem Unterhaltungsbereich. Denken Sie nur zurück an den Flipper
oder ganz aktuell an Punkte-Spiel-Geräte. Hier wurde die Faszination der
großen Zahl bewusst eingesetzt, um den Spielgast am Gerät zu halten. Für den
Spieler bedeutet die Euro-Umstellung zumindest in der heutigen Zeit eine
Halbierung der Beträge. Deshalb werden wir so lange als
möglich an der D-Mark-Scheibe in der Merkur Spielothek
festhalten. Unabhängig von Werbekampagnen ist der Kasseninhalt noch immer
die entscheidende Größe. Und dies spricht eindeutig für die D-Mark-Scheibe.
Ich bin sicher, noch bis weit in das Jahr 2002 hinein, dann aus Nostalgie,
wird die D-Mark das beliebteste Bild darstellen. Wenn dann auch D-Mark-Zahlen
nicht mehr als Währung, sondern als Weiterspielmarken die höheren Zahlen
bringen, wird zumindest in der Spielstätte diesen Geräten im Vergleich zu den
Euro-Geräten ein hoher Beliebtheitsgrad, die größere Auslastung und somit
die besseren Kassen zukommen. Dies alles kann jeder im eigenen Betrieb
aufmerksam vergleichen. |


Vom Feiern hält das
Sommertheater natürlich nicht ab

Wehklagen
der Branche
Jammern
ist die Kunst des Kaufmanns, sagt der Volksmund. Die Automatenbranche ist dabei
der Primus. In folgender Rede von Paul Gauselmann zur IMA 2001 mit einem
Rundumschlag gegen Vergnügungssteuern, Euroumstellung, Spielverordnung und
staatlicher Konkurrenz wurde dies wieder einmal deutlich.
|
„Auch die Euro-Umstellung belastet
unsere Branche ganz erheblich. 2,4 Millionen Automaten müssen umgestellt
werden. Die zusätzlichen Kosten dafür belaufen sich auf 1,1 Milliarden Mark.
Bei jedem Spiel erfolgt außerdem durch die Umrechnung von D Mark auf Euro
eine Währungsenteignung von 2,21 Prozent", so Gauselmann. Eine weitere Geißel, die den
Automatenunternehmen das Leben schwer mache, sei die Vergnügungssteuer. Es
gebe zwar Länder, in denen die Sätze noch erträglich seien, aber auch wiederum
andere, wie Berlin, wo die Steuer quasi über Nacht verdoppelt worden sei.
Als lobendes Beispiel nannte Gauselmann das Bundesland Bayern, wo diese
leidige Vergnügungssteuer bereits unter der Ägide von Franz-Josef Strauß
abgeschafft wurde. „Doch es gibt auch Lichtblicke im Vergnügungssteuer-Kampf.
Der Bundesfinanzhof hat uns mit seinem Urteil vom 6. Dezember 2000 Mut
gemacht. Denn an der Rechtmäßigkeit der Spielgerätesteuer in Hamburg bestehen
im Hinblick auf dieses Urteil nun erhebliche Zweifel. Damit wurde ein erster
Schritt getan, um in Zukunft voranzukommen", erklärte der VDAI-Vorsitzende. Während Lotto, Toto, Wetten und
das Spiel in Automatensälen der staatlichen Spielbanken derzeit zweistellige
Wachstumsraten verzeichneten, sei der Verkauf von Geld-Gewinn-Spiel-Geräten
der Automatenbranche in den vergangenen zehn Jahren um 35 Prozent
zurückgegangen. Was die Eckdaten betreffe, so Gauselmann, werde hier mit
zweierlei Maß gemessen. Seit 1952 seien die Rahmenbedingungen für das
gewerbliche Spiel eingefroren. Im europäischen Vergleich stehe die deutsche
Automatenbranche an unterster Stelle. Sowohl was den Einsatz betrifft als
auch bei der Spieldauer, der Mindestauszahlung und dem Höchstgewinn. „Wir sind nicht neidisch auf das
staatliche Spiel. Aber unser gewerbliches Spiel muss europafähig bleiben,
wettbewerbsfähig sein und Perspektiven haben", forderte Gauselmann.
„Ich wäre froh, wenn sich die Politik beeilen würde, die nötigen Beschlüsse
für eine neue Spielverordnung auf den Weg zu bringen." |
Wenn gar
nichts mehr zu klagen bleibt, sind immer noch die Politiker dankbare Opfer.
Leitartikel des Automatenmarktes:
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Füllende Lücken Wenn der Jackpot im Lotto übergebührlich
angestiegen ist, löst das jedes Mal in Deutschland hysterisches Spielfieber
aus. Immer mehr Menschen hoffen dann, den Jackpot knacken zu können. Nur, so
viele spielende Menschen, wie dazu rechnerisch nötig wären, gibt es in ganz
Deutschland überhaupt nicht. Statistisch müssten 114 Millionen Spieler
verlieren, damit ein einziger gewinnen kann. Lottospieler glauben offenbar
an eine Möglichkeit, im Verhältnis von eins zu 114 Millionen den großen
Treffer zu landen. Sie glauben dagegen nicht an die Möglichkeit, von einem Blitz
tödlich getroffen zu werden. Obwohl das statistisch hundert Mal wahrscheinlicher
ist. Jetzt hat sich in der Lübecker
Bürgerschaft eine interfraktionelle Tippgemeinschaft gebildet. Jeweils drei
Abgeordnete von SPD und CDU wollen damit den Lottojackpot knacken, um mit dem
Supergewinn den Haushalt der Hansestadt zu sanieren. Als ob das möglich wäre.
Selbst ein astronomisch hoher Millionengewinn wäre gegen die Verschuldung
der Stadt nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Unbekannt ist, ob die glücksritterlichen
Kommunalpolitiker den Einsatz wenigstens aus eigener Tasche bezahlen. Aber
wie auch immer, es muss erschrecken, dass es mit ihren Rechenkünsten nicht
allzu weit her sein kann. Wie anders könnten sie davon ausgehen, eine Chance
von eins zu 114 Millionen zu haben. Dass Politiker nicht rechnen
können, ist ja gar nicht so etwas Besonderes. In Berlin war so einer sogar
Bankdirektor geworden. Bei einer staatlichen Bank versteht sich. Also eine
politische Karriere. Wer weiß, wie seine Bewerbung von einer Bank aufgenommen
worden wäre, in der gerechnet werden muss. Aber das ist auch egal. Jedenfalls
meldet der Berliner Etat jetzt Land (owsky) unter. Auch in Berlin waren Lottotipps
zur Rettung der Finanzen erwogen worden. Doch wusste man dort wenigstens,
dass sich mit noch so vielen Millionen ein viele Milliarden schweres
Haushaltsloch nicht stopfen lässt. Darum entstand' die Idee, über ein neues
Notopfer oder sonst wie die Schulden der deutschen Gesamtbevölkerung aufzubürden.
So ein Realitätssinn ist den Lübeckern verloren gegangen. 1184 wurde der Ostseestadt die
Reichsfreiheit verliehen. Was immer das sein mag. Damals herrschten Kaufleute
im Rathaus. Die füllten den Stadtsäckel ebenso prall wie die eigenen Taschen.
Welch eine gute alte Zeit! Heute ließe sich der Stadt Lübeck allenfalls die
Narrenfreiheit verleihen. Überhaupt gute alte Zeit: In Frankreich wurden
zwischen 1315 und 1781 nicht weniger als 37 Finanzminister hingerichtet.
Wegen mangelnder Sorgfalt im Umgang mit Steuergeldern. Ein ähnliches
Strafmaß hätte heute wenigstens den Vorteil, dass niemand mehr Politiker zu
werden wagte. Auch nicht Kommunalpolitiker in
Lübeck. Was bei den dortigen Lottohasardeuren am meisten erschreckt, ist der
totale Realitätsverlust. Ein deutliches Suchtmerkmal! Spielsüchtige
Kommunalpolitiker? Dieser Gedanke macht Schaudern. Unsere harmlosen Geld-Gewinn-Spiel
Automaten müssen mit deutlicher Suchtwarnung ausgestattet sein. Lotto kann
dagegen jedermann spielen, ohne auf Risiken und Nebenwirkungen hingewiesen zu
werden. Das legt den Verdacht nahe, dass Politiker mit dieser Lücke im Gesetz
die öffentlichen Kassen auffüllen möchten. |
Gerüchte um
Löwen
Lange
Zeit gab es Gerüchte um die Solvenz von Löwen. In einem offenen Brief meldete sich
Uwe Christiansen zu Wort und erklärte alles für haltlos.
Gleichzeitig
bot er sein Unternehmen jedoch öffentlich feil. Nicht gerade üblich, wenn die
Geschäfte blendend laufen.
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OFFENER BRIEF Das Ziel ist einen Partner zu
finden „Gerüchte werden nicht wahr, nur
weil man sie ständig wiederholt." Das meint Alleinvorstand der NSM AG,
Uwe Christiansen. Über das Binger Automatenunternehmen
Löwen Entertainment wurde in der vergangenen Zeit in unserer Branche viel
spekuliert. Nachfolgend äußert sich NSM-Alleinvorstand
Uwe Christiansen zur Situation: „Unsere Branche ist in schlechter
Verfassung, das Geschäft läuft nicht gut. Aus einem harten Wettbewerb ist
über alle Branchenstufen ein Kampf ums Überleben geworden. Da liegen manche Nerven blank. In
einer solchen Situation ist es eine alte Kriegslist, von den eigenen Schwächen,
Versäumnissen und Fehlentscheidungen abzulenken, indem man Gerüchte über
andere streut. So ergeht es zur Zeit unserem
Unternehmen.
Die Wahrheit ist:
Diese Fakten sind die Wahrheit und
hierzu äußern wir uns gern, nicht aber zu Gerüchten. Vielmehr werden wir mit
der Souveränität des wirklich Wissenden den Gerüchtemachern immer wieder den
Spiegel der Wahrheit vorhalten und Gerüchte entlarven als das, was sie sind:
Ablenkungsmanöver von eigenen Schwächen und Fehlentscheidungen." Uwe Christiansen |
Wenig
später Brachte Löwen ein Gerät namens „Magic Games“ des in Deutschland bislang nur durch einige wenig
erfolgreiche Fungames bekannten Österreichischen
Hersteller Novomatic auf den Markt. Der Beginn einer
beispiellosen Erfolgsgeschichte bis in die heutige Zeit:
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Magic Games Für Casino-Flair soll das Video-Fungame Magic Garnes auf
PC Basis von Löwen Entertainment sorgen. Aus der Produktion von Austrian Gaming Industries,
bietet dieses Gerät eine Auswahl von neun bekannten Casino-Spielen: Star
Bell, Always Hot, Draw Poker, Jokers Wild, Ma Card 1, Magic Card II, Fruit
Card, Bingo L Roulette. Das Casino-Gehäuse verfügt über einen
20-Zoll-Bildschirm. Gespielt wird wahlweise über Tasten oder Touchscreen. Die
Bedienerführung erfolgt wahlweise Deutsch, Englisch oder Türkisch. Magic Games ist mit einem
Hopper zur Ausgabe von Weiterspielmarken, einem lernfähigen Münzprüfer und
einer DATAprint-Schnittstelle ausgerüstet. |
Wieder
einige Wochen später hieß es dann schon „zukünftige Projekte“ und „Kooperation“. Später übernahm Novomatic die ganze Löwen-Gruppe
|
Flexibilität heiße aber auch neue
Partner und Geschäftsfelder zu finden, so Uwe Christiansen. Mit dem Verkauf
von Löwen Play habe das Unternehmen jetzt wieder den finanziellen Freiraum,
um neue Projekte und Kooperationen anzugehen. „Den ersten Schritt haben wir mit
dem österreichischen Hersteller Novomatic getan.
In unserem auf Mallorca präsentierten Fungame Magic Games steckt das
gemeinsame Know-how beider Unternehmen. Die Zusammenarbeit funktionierte so
reibungslos und gut, dass zukünftigen Projekten nichts im Wege steht. |
Längere
Aufstelldauer von Geldspielgeräten
Doch es
gab in 2001 eine Menge positiver Entwicklungen für die Branche. Eine war die
Verlängerung der Laufzeit von Geräten, die um den Stichtag der Euroumstellung
herum ablaufen und teilweise 4 Monate länger aufgestellt werden durften.
|
Ausnahmeregelung mildert Belastungen Geldspielgeräte, deren Zulassung
ab 1. Oktober 2001 abläuft, können bis zum 28. Februar 2002 weiter betrieben
werden. Wir haben mit wahrheitsgemäßen,
nachprüfbaren Fakten an den entscheidenden Stellen Überzeugungsarbeit
geleistet und damit dem Automatenunternehmer die Umstellung auf den Euro ein
wenig erleichtert", erklärt Karl Besse, Präsident
des Bundesverbandes Automatenunternehmer (BA). Unter Hinweis auf die Belastungen,
die den Automaten-Aufstellunternehmern aus Anlass der Einführung des
Euro-Bargeldes ab 1. Januar 2002 und der dadurch bedingten Umstellung der
Geldspielgeräte entstehen, hatte der Bundesverband Automatenunternehmer das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
gebeten, sich für eine ausnahmsweise Verlängerung der auf 48 Monate
begrenzten Aufstelldauer von Geldspielgeräten einzusetzen. Mit Erfolg! Nach
Rücksprache mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hat das BMWi die Bitte des BA mit den
Gewerberechtsreferenten der Länderwirtschaftsministerien auf der letzten
Tagung des Bund-Länder-Ausschusses Gewerberecht am 3. und 4. Mai in Bremen
diskutiert. Dabei wurde die Auffassung der PTB berücksichtigt, dass aus
grundsätzlichen Erwägungen die letztlich prüftechnisch vorgegebene
Aufstelldauer von 48 Monaten nicht lediglich wegen wirtschaftlicher
Belastungen verlängert werden sollte. Der Bund-Länder-Ausschuss Gewerberecht
hielt es vor dem Hintergrund der Euro-Einführung bei Berücksichtigung des
Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit allerdings für angebracht, den Betrieb
von Geldspielautomaten, deren Aufstelldauer ab dem 1. Oktober 2001 abläuft,
bis zum 28. Februar 2002 zu dulden. Das heißt im Klartext: Geldspielgeräte
mit den Ablaufdaten 31. Oktober 2001, 30. November 2001, 31. Dezember 2001
sowie 31. Januar 2002 dürfen bis einschließlich 28. Februar 2002 über die
Zulassungsdauer hinaus weiter betrieben werden. Die Bundesländer wollen den
Vollzugsbehörden, also den Gewerbe- und Ordnungsämtern empfehlen, von
Maßnahmen gegen den Betrieb der in Rede stehenden Altgeräte für diesen
Zeitraum abzusehen. Besse empfiehlt: „Um die Handhabung
dieser Regelung in der Praxis zu erleichtern, sollen die Automatenunternehmer
den Gewerbeoder Ordnungsämtern rechtzeitig Kopien
der Zulassungsbelege der Geräte einreichen, die im Rahmen der Duldung länger
als 48 Monate betrieben werden sollen." Der BA-Präsident sieht diese
Ausnahmeregelung als einen guten Erfolg an: „Der Gedanke, die Aufstelldauer
von Geldspielgeräten aufgrund der historisch einmaligen
Euro-Bargeldeinführung für diese wenigen Monate zu verlängern, war von
betriebswirtschaftlichen Grundüberlegungen geprägt. Wir haben mit der
jetzigen Lösung erhebliche zusätzliche Aufwendungen wegen der Euro-Umstellung
von den Automatenaufstellunternehmern abwenden können." Allerdings erwartet Karl Besse für dieses Engagement keinen Lorbeerkranz: „Ich
habe als Präsident des Bundesverbandes ganz einfach nur meine Pflicht getan
und mich für die Belange unserer Mitglieder eingesetzt." Außer Frage
steht für Besse, dass die Aufstellunternehmer in
dieser Angelegenheit ihre Glaubwürdigkeit bewiesen haben. Der BA-Präsident
weiß: „Unsere Argumente, belegt mit betriebswirtschaftlichen Fakten, haben
die Verantwortlichen überzeugt." |
Spielzeitverkürzung
Eine
weitere prima Entwicklung für die Branche war die Spielzeitverkürzung von 15
auf 12 Sekunden. Im Folgenden einige Meldungen und Kommentare dazu:
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FREITAG DER 13. FÜR DIE BRANCHE
EIN GUTER TAG Spielzeitverkürzung lässt uns Atem
holen 12- statt 15-Sekunden-Spiel. Jetzt
ist es beschlossene Sache. Wir sprachen darüber mit dem VDAI-Vorsitzenden
Paul Gauselmann. AutomatenMarkt: Der Bundesrat hat im Rahmen des
Euro-Einführungsgesetzes eine Spielzeitverkürzung von 15 auf 12 Sekunden beschlossen.
Das Ganze verlief – zumindest nach außen hin - ziemlich unkompliziert. Wie
aber sah es hinter den Kulissen aus? Paul Gauselmann: Wir haben die Politiker mit Fakten
überzeugt. Dass ein solcher Beschluss natürlich nur durch intensive
Vorbereitungsarbeit herbeigeführt werden kann, versteht sich von selbst. Sie
können sich sicherlich vorstellen, dass wir im Vorfeld diverse Gespräche geführt
haben. Ich habe mit der besonderen Unterstützung von Herrn Dr. Bornecke,
Herrn Hess und weiteren an den entscheidenden Stellen deutlich gemacht, dass
die Automatenwirtschaft durch die Euro-Einführung einen enormen Nachteil
erleidet. Jeder Automatenunternehmer muss aufgrund der Umstellung des
Spielpreises von 40 Pfennig auf 20 Cent Einbußen von 2,21 Prozent bei jedem
Spiel hinnehmen. Hinzu kommen die bereits eingetretenen Belastungen durch
die kumulierte Inflationsrate und die Mehrwertsteuererhöhung. Seit der letzten
materiellen Anpassung im Jahr 1993, damals wurde der Spielpreis von 30 auf
40 Pfennig erhöht, wird unsere Branche mit Mehrkosten von über 22 Prozent
belastet. Außerdem kostet die Euro-Einführung die gesamte Automatenbranche
über eine-Milliarde Mark. All diese Argumente haben wir den Politikern
deutlich vor Augen geführt. AutomatenMarkt: Mit Erfolg, wie wir jetzt wissen. Also
stellt das 12-Sekunden-Spiel einen Nachteilsausgleich dar? Gauselmann: Richtig. Die Politiker haben uns nichts geschenkt,
sondern mit der Spielzeitverkürzung den Status quo von 1993 wieder hergestellt.
Denn der Preis pro Spiel reduziert sich durch die Währungsumstellung, dafür
aber läuft das Spiel künftig schneller. Statt bisher 240 Spiele pro Stunde,
werden demnächst 300 Spiele möglich sein. Allerdings nur theoretisch, denn in
der Praxis dauern einige Spiele, zum Beispiel durch Ausspielung oder Risiko,
länger als 12 Sekunden. Aber generell werden die Geld-Gewinn-Spiel-Geräte für
die Spielgäste wesentlich weniger langweilig in einer Pechsträhne. AutomatenMarkt: Ab wann wird es die neuen Geräte mit
kürzerer Spielzeit geben? Gauselmann: Eingesetzt werden dürfen sie natürlich erst
im nächsten Jahr. Aber bereits im Herbst werden mit Sicherheit 12-SekundenGeräte
vorgestellt. Für mein Unternehmen jedenfalls kann ich diese Zusage schon
heute geben. Und ich versichere Ihnen, wir haben einiges in der Pipeline, um
diese Geräte auch darüber hinaus noch spannender zu gestalten. Das
langweilige 15-Sekunden-Geld-GewinnSpiel-Gerät ist mit der Spielzeitverkürzung
spritziger geworden. Der erste 20-prozentige Schritt in Richtung
3-Sekunden-Spiel ist damit getan. AutomatenMarkt: Werden zum Beispiel Risikoleiter und
Sonderspiele auch bei einer kürze- ren Spielzeit prägendes Element der Geld-Gewinn-Spiel-Geräte
bleiben? Gauselmann: Selbstverständlich, denn das, was der Spieler
gewohnt ist, will er auch künftig wiedersehen. Es werden aber noch viele
andere Elemente hinzukommen, die ihn fesseln. Nur was bisher langweilig war,
nämlich das Warten bis endlich mal wieder etwas passiert, wird mit den 12
Sekunden halbiert, das heißt heute ist in der Regel nach neun Sekunden der
Walzenlauf beendet. Durchschnittlich vier von fünf Spielen sind ohne
positives Ereignis und dann muss der Spieler im Durchschnitt sechs Sekunden
warten, bis ein neuer Lauf beginnt. Beim 12-Sekunden-Spiel muss er demnach
nur die halbe Zeit von drei Sekunden warten. AutomatenMarkt: Ist geplant, bereits am Markt befindliche
Geräte auf die kürzere Spielzeit umzurüsten? Gauselmann: Es ist davon auszugehen, dass die Industrie
für die meisten neueren GeldGewinn-Spiel-Geräte der letzten zwei Jahre, die
auf Euro umgestellt werden können, auch einen entsprechenden Nachrüstsatz anbieten
wird, um die Spielzeit auf 12 Sekunden zu verkürzen. Dazu muss die
Physikalisch-Technische Bundesanstalt allerdings nach entsprechender
Prüfung erst einmal eine Zusatzurkunde ausstellen. Und das kostet Zeit und
Geld. Sehr gut stehen auf jeden Fall diejenigen Automatenaufsteller da, die
über Geräte mit einstellbarer Quote verfügen. Auf einem schwächeren Platz
kann beispielsweise bei einem 12-Sekunden-Spiel die Auszahlquote nach oben
gestellt werden. Durch die kürzere Spielzeit hat der Spielgast dann ein
größeres Erfolgserlebnis und wird länger am Gerät verweilen. An
Spitzenplätzen dagegen muss nichts an der Quote geändert werden. Hier können
künftig in einer Stunde 60 Spiele mehr getätigt werden. Ein positiver Aspekt
übrigens auch für Stoßzeiten in Gaststätten, denn mit der Spielzeitverkürzung
wird schneller ein Spielerwechsel stattfinden. AutomatenMarkt: Mit welchen Kosten muss der
Automatenunternehmer für einen Umrüstsatz rechnen? Gauselmann: Das kann ich heute noch nicht sagen. Auf jeden
Fall wird ein Umrüstsatz Geld kosten, denn wie bereits erwähnt, muss neu
entwickelt werden und eine Zusatzurkunde durch die PTB ausgestellt werden. Außerdem
hat ein Umrüstsatz - zum Beispiel bestehend aus einer neuen CPU, einer Frontscheibe
mit 12 Sekunden und einer Urkunde - nicht nur einen materiellen, sondern
auch einen ideellen Wert. Denn derjenige Aufsteller, der ein bereits heute am
Markt befindliches Gerät umrüsten will, ist mit diesem Gerät zufrieden, hat
gutes Geld damit verdient und will in der Zukunft entsprechend mehr
verdienen. Folglich wird er auch bereit sein, für einen entsprechenden
Umrüstsatz eine bestimmte Summe zu zahlen. Bei Geld-Gewinn-Spiel-Geräten, die
im Herbst auf den Markt kommen, wird der Automatenaufsteller - zumindest
beim Kauf von Geräten aus meinem Hause - eine Garantie erhalten, dass die
Umrüstung auf das 12-Sekunden-Spiel zu einem Vorzugspreis erfolgt. AutomatenMarkt: Wie schätzen Sie das Einkaufsverhalten
der Kunden im Herbst ein? Gauselmann: Wenn die Geräte gut sind - und das werden sie
sein - wird mit Sicherheit geordert. In
einer Spielstätte hat doch ein Geld Gewinn-Spiel-Gerät bei den heutigen
Preisen schon nach ein bis zwei Monaten den Anschaffungspreis eingespielt.
Und wenn der Aufsteller dann noch die Garantie hat, dass die Geräte zu
einem günstigeren Preis auf die kürzere Spielzeit umgestellt werden, wird er
sie im Herbst auch kaufen, um sich in der besten Jahreszeit das bessere
Geschäft nicht entgehen zu lassen. AutomatenMarkt: Der IMA wird durch die Spielzeitverkürzung
doch jetzt bestimmt ein ganz anderer Stellenwert beigemessen? Gauselmann: Die IMA 2002 wird boomen, davon bin ich fest
überzeugt. Ich habe mich - trotz aller Kritik und der Absage einiger Hersteller
im vergangenen Jahr - immer für den Januar-Termin, eine Woche vor der Londoner
Messe, stark gemacht. Wie wichtig diese Entscheidung war, sehen Sie heute.
Ich bin zwar kein Hellseher, aber manchmal im Leben hat man eben auch einen
Netzroller, um es einmal im Tennisjargon auszudrücken. AutomatenMarkt: Wie haben denn unsere Kritiker auf die
Spielzeitverkürzung reagiert? Gauselmann: Ich glaube nicht, dass die Kritiker hierdurch
überhaupt auf den Plan gerufen sind. Im Gegenteil! Denn dadurch, dass künftig
schneller ein Ereignis am Geld-Gewinn-SpielGerät eintritt, kann ein
Spielgast logischerweise gar nicht mehr so einfach an mehr als zwei Geräten
spielen und will es aufgrund der ActionFreudigkeit auch gar nicht mehr. AutomatenMarkt: Eine materielle Anpassung ist jetzt
erreicht worden. Wann rechnen Sie mit einer strukturellen Verbesserung? Gauselmann: In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
laufen bekanntlich immer noch die Kabinettsabstimmungen bezüglich der von den
Amtschefs der Wirtschaftsminister angeregten Bundesratsinitiative. Während
sich in Rheinland-Pfalz wegen der politischen Konstellation die Situation
etwas günstiger gestaltet, gibt es in Nordrhein-Westfalen grundsätzliche
Bedenken des Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit.
Außerdem zeichnen sich Vorbehalte in den Jugendressorts anderer Bundesländer
ab. Ich gehe deshalb davon aus, dass eine endgültige Novellierung der
Spielverordnung erst nach der nächsten Bundestagswahl von der Politik
wieder vorangetrieben wird. Unabhängig davon werden wir unsere Bemühungen zur
strukturellen Änderung aber weiter konsequent fortsetzen. AutomatenMarkt: Aber die Durststrecke ist mit der
Spielzeitverkürzung wohl überwunden? Gauselmann: Ich möchte es anders formulieren: Zumindest
werden wir in den nächsten ein bis zwei Jahren erst einmal eine kleine
Erholungspause haben. Die Industrie ebenso wie der Großhandel und die
Aufsteller. Wir können also wieder Atem holen. Erst hat die Aufstellerschaft
im Alleingang erreicht, dass Geräte, deren Zulassung ab 1. Oktober diesen
Jahres abläuft, bis einschließlich Februar 2002 wegen der EuroUmstellung
weiter betrieben werden können. Nunmehr hat die Industrie mit der
Spielzeitverkürzung für die gesamte Branche ein positives Signal gesetzt.
Wenn wir alle ab sofort konsequent immer gemeinsam an einem Strang ziehen -
ich meine hier Industrie, Großhandel und Aufsteller mit jeweils ihren
Verbänden -, werden wir sicherlich auch in Zukunft noch einiges für unseren
Wirtschaftszweig bewegen. Ich bin da durchaus optimistisch. Und zum
Marktverhalten noch ein Wort: 1953 musste der Spielgast für ein
15-Sekunden-Spiel 6,02 Prozent eines Stundenlohnes aufwenden. 2001 kostet
ein 15-Sekunden-Spiel nur noch 1,36 Prozent eines Stundenlohnes. Das zeigt,
unser Spiel ist gemessen am durchschnittlichen Einkommen um Faktor 4,4
billiger geworden. Die gesamte Freizeitbranche macht einen Umsatz von 450
Milliarden Mark. Unsere Branche gerade mal sechs Milliarden Mark. Ich bin
sicher, mit besseren (nicht teureren) Angeboten können wir uns trotz
übermächtiger Konkurrenz ein Paar Scheiben mehr vom Freizeitkuchen
abschneiden. Es liegt nun an uns, einhellig gemeinsam dies zu erreichen. |
Probleme
mit Fungames
Fungames waren in den Neunziger Jahren die Melkkuh der Branche und
hatten in vielen Unternehmen die Einnahmen aus dem Geldspielgerätegeschäft übertroffen.
Die Gier nach noch mehr Gewinnen verleitete viele Aufsteller zu
gesetzeswidrigem Handeln, z.B. dem Ankauf von Token.
Die Öffentlichkeit und die Strafverfolgungsbehörden wurden aufmerksam, da die
Einsätze und möglichen Gewinnen für viele Spieler Existenz gefährdend wurden.
Folgendes Interview mit einem Hauptkommissar hätte der Branche Warnung genug
sein sollen. Doch halbherzige Versuche („Roter Brief“), die schwarzen Schafe in
den eigenen Reihen zur Räson zu bringen, schlugen fehl. Die Folge war, dass mit
Inkrafttreten der Neuen Spielverordnung Fungames so
gut wie verboten sind. Das Wehklagen der Industrie und der Aufsteller klingt
heute noch in den Ohren.
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„Überhöhte Verluste sind das Problem" Interview mit Paul Weiß (
Hauptkommissar im Bayerischen Landeskriminalamt, zuständig für illegales
Glücksspiel.). Er fordert klare Verhältnisse für Fungames. AutomatenMarkt: Herr Weiß, was
haben Sie gegen Fungames? Paul Weiß: Da müssten Sie mir erst
sagen, was so genannte Fungames sind. Am Fungame kann der Spieler in wenigen Sekunden bis zu fünf
Mark verlieren. Das ist für mich kein Unterhaltungsgerät mehr wie etwa ein
Flipper, sondern ein Geldspielgerät. Von dieser Thematik abgesehen geht es
uns um den Missbrauch, der mit Fungames von einigen
betrieben wird. AutomatenMarkt: Wie stellt sich
der dar? Weiß: Weiterspielmarken werden
gegen Geld getauscht. Das ist illegales Glücksspiel nach Paragraf 284
Strafgesetzbuch. Wenn wir davon Kenntnis erhalten, müssen wir als Polizei
tätig werden. AutomatenMarkt: Wie erfahren Sie
von solchen Fällen? Weiß: Zum einen durch Spieler.
Manche haben so viel Geld an Fungames verloren,
dass sie ruiniert sind. Dann kommen sie zu uns und zeigen sich selber an. Zum
anderen gehen auch Hinweise von Automatenunternehmern ein, die ihr Geschäft
einwandfrei führen und die vom Gesetz vorgegebenen Spielregeln beachten. AutomatenMarkt: Nun sind in einem
Fall generell Automatenunternehmer in einer Region angeschrieben worden. Der
erhobene Vorwurf lautet, jede Einsatzrückgewähr sei illegales Glücksspiel. Weiß: Das ist eine Position, die
in der betreffenden Region von den Behörden vertreten wird. Mir ist auch bekannt, dass Rechtsgutachten
diese Auffassung nicht so eindeutig gegeben sehen. Ich sage dazu nur, dass
die finsatzrückgewähr in der Tat nicht in einer
Eindeutigkeit geregelt ist. AutomatenMarkt: Sie fordern also
klare Verhältnisse. Weiß: Uns ist sehr daran gelegen,
dass diese Problematik in gerichtsverwertbarer Weise geklärt wird. Denn
Gutachten allein helfen nicht weiter. Für klare Verhältnisse könnte aber auch
eine geänderte Gewerbeordnung sorgen. In der jetzigen Situation leiden Spieler
darunter, die ruiniert werden, und die seriösen Automatenunternehmer. AutomatenMarkt: Heißt das, Fungames sollten verboten werden? Weiß: Nein, muss es nicht. Spiel
ums Glück als solches ist für die Polizei nicht das Problem. Sondern die
Gefahr für Spieler, unangemessen hohe Verluste in kurzer Zeit zu erleiden.
Ich verweise da auf die Anlage zu Paragraf 5 a der Spielverordnung, die
regelt, was erlaubnisfreie Spiele für das Reisegewerbe sind. Dort wird
ausgeführt, unter welchen Bedingungen Spiele legal sind. Kernpunkte sind
maximaler Einsatz, Mindestauszahlquote und Gewinnhäufigkeit. Was legal ist
und was nicht, ist anhand dieser Kriterien einfach zu entscheiden: Entweder
sie werden erfüllt oder nicht. AutomatenMarkt: Einen solchen
Ansatz verfolgt ja auch unsere Branche bei den Bemühungen um eine neue
Spielverordnung. Weiß: Ja, die Richtung ist eine
ähnliche. Dass wir eine neue Spielverordnung brauchen, darüber müssen wir
nicht lange reden. Eine neue Spielverordnung ist einfach notwendig. Es muss
ein Weg gefunden werden, der für alle Beteiligten gehbar ist. |
Sieht
man Preislisten von 2001 für Fungames, tränen einem
die Augen. ALLE hier genannten Geräte kann der private Sammler heutzutage für
weniger als €100 in beliebiger Menge erwerben.

Bally
Promotion Konzept
In einer
groß angelegten Kampagne zur Einführung des Scooters
profilierte sich Bally Wulff mit Zusatzleistungen rings um seine Geldspieler.
„Platzmarketing“ war das Zauberwort. Ein Mittel dazu war ein neuartiges
Kartensystem.
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Jetzt alle Geräte mit Chipkartensystem Neue Technik soll die Bedienung
der Geldspielgeräte für den Unternehmer einfacher und sicherer machen sowie
neue Spieler gewinnen. In allen neuen Geldspielgeräten
wie dem Scooter ist das neue Chipkartensystem
Standard. Es soll dem Unternehmer eine Erleichterung, bessere Kontrolle und
neue Promotion möglichkeiten bringen.
Alle Welt redet von Promotion. Ein
Begriff, der vielen leicht über die Lippen geht, aber gleichzeitig für die
meisten nur schwer umzusetzen ist. Eines der schwierigsten Gebiete ist wohl
die viel beschworene Promotion bei Geldspielgeräten. Das heißt, wie gewinne
ich neue Kunden für die umsatzstärkste Gerätegattung. Bally Wulff hat dafür eine Lösung
entwickelt, die sogar weit über den Promotionaspekt
hinausgehe, so das Unternehmen. Gleichzeitig soll auch noch das Bedienen des
Gerätes durch den Automatenkaufmann, die Techniker, die Wirte und das
Servicepersonal einfacher und sicherer werden. Das Zauberwort heißt
Chipkartensystem. Das Berliner Unternehmen ist so von seiner Entwicklung
überzeugt, dass es alle neuen GeldGewinn-Spiel-Geräte
ab dem Scooter standardmäßig mit dem neuen System
ausstatten will. Das Lesegerät für die Karten ist
in das Gerät integriert und befindet sich direkt neben dem Münzeinwurf. Auch
die benötigten Chipkarten werden mitgeliefert. Es können vier verschiedene
Kartentypen definiert und direkt am Gerät erstellt werden. Zum einen die Aufstellerkarte. Mit
ihr kann der Automatenunternehmer zum Beispiel das Spielsystem ändern, ohne
das Gerät zu öffnen oder eine PIN einzugeben. Die Karte ermöglicht Zugriff
auf den Servicebaum bis zur Sicherheitsstufe (Barriere) B3. Bei
geschlossener Tür stehen so die Menüpunkte Spielsystem, Kurzstatistik und
Kasse zur Verfügung. Jedes Gerät verfügt jetzt zusätzlich zum bisherigen Wirtespeicher über drei weitere Wirtekonten.
Zugriff auf diese Konten erhält der Gastronom über eine Wirtekarte.
Das Gerät registriert bei eingesteckter Wirtekarte
die Summe, die bei einer Leerspielung eingeworfen wird. Erreichen die
Münzröhren später wieder einen Mindestfüllstand, kann sich der Wirt mithilfe
der Karte das vorher eingeworfene Geld zurückzahlen lassen. Die Servicekarte
ist für Kassierer und Techniker gedacht. Nach der Identifizierung mit dieser
Karte werden im Servicebaum alle Menüpunkte bis zur Sicherheitsstufe Bi
freigegeben. Das Gerät kann bis zu sechs von diesen Servicekonten verwalten. Und noch eine zusätzliche
Sicherung soll durch die Verwendung der Karten erreicht werden. Ist der Punkt
„Türarlarm ein" aktiviert, kann die Gerätetür
nur nach vorherigem Stecken einer Aufsteller- oder Servicekarte geöffnet
werden. Andernfalls wird der Alarm ausgelöst. Der Clou des ganzen
Chipkartensystems sei aber die Promotionkarte,
erklärt Bernhard Eber, Pressesprecher von Bally Wulff. Bei der Verwendung der
Karte werden im Münzspeicher ein Geldbetrag und im Serienspielspeicher ein
Serienspiel-Startwert vorgelegt. So könne sich der Spielgast ohne Risiko mit
dem Spielsystem vertraut machen, betont Eber. Natürlich erfolge keine
Gewinnauszahlung. Weiter: „Dieses Kennenlernspiel ist eine ideale Möglichkeit, den Gast an
das Gerät heranzuführen und ihm die unterschiedlichen Spielfeatures näher zu
bringen. Auch sind mit dem neuen System zum Beispiel Wettbewerbe möglich. Den
Marketingideen sind hier keine Grenzen gesetzt." |

Schwerkraft in der Magengrube
Dieses Gefühl von Druck in der Magengegend,
Spannung, Geschwindigkeit und Spaß. Kaum unterdrückte spitze Schreie, dann die
Erleichterung in der Zielgeraden. Danach: Strahlende glückliche Gesichter.
Diese kurze Szene auf der Achterbahn könnte auch bald den Spielverlauf an
Scooter beschreiben.
Der erste Teil dieser Erfolgsgeschichte
begann bereits im August 2000 mit SUNFIRE,
einer völlig neuen Spielekonzeption.
Ein Gerät, das vom Start weg die Überholspur für sich gepachtet hat und alle
Mächte des Marktes außer Kraft setzte. Die Story Nr. 2 wird noch waghalsiger.
Siehe Achterbahn. Kein mühsames Hochschaukeln; mit dem nötigen Glück jagt man
hoch wie in einem Looping und holt sich die TOP 50 ganz oben: Die unteren Steps
der Risikoleiter erst verkürzen, dann hochriskieren in die Center-Ausspielung,
mit dem Garantie-Bonus weiter auf die Risiko-Strecke, in der Scooter-Ausspielung
mit dem SCOOTER-Bonus hoch bis zum Gipfel des Erfolgsgefühls.



Verschiedene
Operating-Cards (PDF-Dokument)
Flipper auf
dem Rückzug
|
Es ist kein Geheimnis, dass in den
Ländern der westlichen Welt von USA bis nach Europa der Absatz neuer Flipper
auf einige tausend pro Jahr geschrumpft ist. Erschreckend ist aber auch der
Rückgang der aufgestellten Geräte. So hat zum Beispiel Frankreich noch im
Jahre 1996 etwa 120000 Flipper in Bars, Cafes und Spielhallen betrieben.
Diese Zahl ist auf 55 000 im Jahr 2000 gesunken. Allerdings sind in
Frankreich alle Gerätetypen rückläufig. So war Frankreich einmal ein
fantastischer Markt für Videospiele. Diese sind von 90000 in 1996 auf 25000
im Jahr 2000 zurückgegangen. Das Gleiche gilt für Sportgeräte wie Fußball und
Pool. Auch hier hat sich die Zahl halbiert. Und selbst die Musikbox, die in
Frankreich immer noch einen festen Markt hatte, ist von 15 000 in 1996 auf 5
000 im Jahr 2000 zurückgegangen. Leider zeigen sich ähnliche Zahlen zum
Beispiel auch in den USA. Dort gab es einmal nahezu eine Million Flipper. Dies Zahl hat sich mehr als halbiert. 1998 zählte man nur
noch 450 000 Flipper. Das Gleiche gilt interessanterweise auch für Videos.
Die sind von über einer Million in 1988 auf etwa 550 000 in 1998 zurückgegangen.
Die einzige Gruppe mit Zuwachsraten sind die so genannten Redemptiongames, das heißt Geschicklichkeitsspiele, bei
denen es ein Ticket zu gewinnen gibt. Dieses Ticket kann dann gegen Ware
umgetauscht werden. So soll die Zahl in zehn Jahren, von 1988 bis 1998, von 8
000 auf nahezu 90 000 gestiegen sein. |
Peter Eiba
Einer der Rebellen der
Branche, der immer wieder gegen die Gauselmann AG ins Felde
zieht, ist Peter Eiba. Legendär ist sein Onlinebuch, in dem er mit der
Branche abrechnet. Siehe auch dieser
Bericht in der Goldserie. Auch wenn in der Automatenpedia
bislang keine einzelne Spielhalle vorgestellt wurde, soll Peter Eiba’s Projekt im Augsburger Hauptbahnhof doch mit
folgenden beiden PDF-Seiten gewürdigt werden:
Vermischtes
|
Leitgeplankte
Geld-Gewinn-Spiel-Geräte Mut zur Innovation am Geld-Gewinn-SpielGerät: Den hat nach einem Bericht der
Neuen Westfälischen Zeitung die Gauselmann AG bewiesen. Künftig werden deren
Automaten mit einem neuen Design daherkommen, das zugleich mehr Sicherheit
beim Spiel bringt. Denn wie dem Bericht zu entnehmen ist, bestückt das
Espelkamper Unternehmen seine Produkte neuerdings mit Leitplanken, wie sie
gemeinhin von Landstraßen und Autobahnen bekannt sind. Jürgen Trümper, Leiter der Spielsucht-Beratungsstelle im
westfälischen Unna, dürfte sich über diese Neuerung freuen. Denn mit
Leitplanken am Gerät ist der Schutz der Spieler doch erheblich verbessert. Vor
was auch immer. Bevor aber in unserer Branche spekuliert werden konnte, ob
Leitplanken für Geld-Gewinn-Spiel-Geräte durch eine neue Spielverordnung
verbindlich für alle Hersteller vorgeschrieben werden, folgte in der Neuen
Westfälischen (leider) ein Dementi. Gauselmann habe nicht für Leitplanken
investiert, sondern in eine Bestückungsanlage für Leiterplatten. Schade
eigentlich, denn leitgeplankte
Geld-Gewinn-Spiel-Geräte wären doch endlich mal wieder eine echte Innovation
gewesen. Oder? |
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Stunk in Braunschweiger Spielstätte Von wegen Automatenaufsteller
nutzen die neuen Medien nicht. Laut einer Meldung der Braunschweiger Zeitung
hatte ein maskierter Mann in einer Spielstätte in der Innenstadt größere
Mengen übel riechender Buttersäure verspritzt. Sowohl bei der Dienst habenden
Servicemitarbeiterin als auch bei den herbeigerufenen Hilfskräften von
Feuerwehr und Polizei hatte der Anschlag starke Übelkeit ausgelöst. Allgemein
herrschte jedoch Ratlosigkeit, wie man dem äußerst hartnäckigen Gestank am besten
auf den Pelz rücken könnte - bis der Spielstättenbetreiber im Internet einen
Anbieter aus Baden-Württemberg ausfindig machte, der sich auf das Entfernen
von Buttersäure spezialisiert hat. Ob das Unternehmen den Mann, der für so
viel „Stunk" in der Braunschweiger Spielstätte gesorgt hatte, gleich
mit neutralisierte, ist nicht bekannt. Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen
Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet. |
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Euro bringt Sorgen für Millionäre Manche haben viele Jahre, viele
sogar ihr Leben lang gearbeitet, um ihren Traum zu verwirklichen und
Millionär zu werden. Das Überschreiten der magischen Grenze von einer Million
Mark sorgte auch für neues Selbstbewusstsein. Die Einführung des Euro gefährdet
diese Personen akut, da sie fortan nur noch 511 291,88 Euro ihr Eigen nennen
können. Sind Psychologen und Krankenhäuser vorbereitet? Haben sich bereits
Selbsthilfegruppen der „ehemaligen Millionäre" gegründet? Noch ist
nicht absehbar, ob es zu Verzweiflungstaten kommen wird oder ob der Euro
ein Ansporn zu härterer Arbeit ist, um ein richtiger Euro-Millionär zu
werden. Die Einrichtung eines EuroSorgentelefons
scheint laut Experten jedenfalls angebracht. |
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Der Duft, der den Spielgast überzeugt Mit Aromatec
kommt eine neue Art der Kundenbindung auf den Markt. Düfte sollen den Gast
bei Gewinn belohnen und bei Verlust trösten. BILD GERUCHSAUTOMAT.
Bildunterschrift: Die Duftaggregate im Inneren des Gerätes sollen auch als
Nachrüstsatz erhältich sein. Der Spielgast soll den Duft des
Geldes riechen können. Ihm wird eine neue Dimension des Spielerlebens eröffnet,
die weit über die bekannten, oft gleichen optischen und akustischen Reize
hinausgeht." Für Gilbert Dennis Rosper ist
seine neueste Erfindung ein Meilenstein für die Kundenbindung an
Geld-Gewinn-Spiel-Geräten. Eine Möglichkeit, mal über den Tellerrand hinauszublicken
und die viel beschworenen neuen Wege zu gehen. Der Erfinder aus dem kleinen Ort Kretz vor den Toren Koblenz hat mit dem so genannten Aromatec eine Vorrichtung entwickelt, die die markanten
Spielphasen eines Geldspielgerätes mit unterschiedlichen, speziell entwickelten
Düften unterstreicht. Zum Beispiel bei einem Geldgewinn, dem Erreichen
einer Hunderterserie, beim Risiko, aber auch für den Fall, dass nicht
gewonnen wird.
Die „Beeinflussung" das
Gastes findet hier bei im Unterbewusst sein statt. Das System verströmt für
wenige Sekunden einen kaum wahrnehmbaren Duft. Dabei ist es so einge stellt, dass ihn nur der Spieler direkt vor dem
Gerät registriert. Riechen ist die einzige Sinneswahrnehmung, die nicht vom
Willen beeinflusst, direkt die Gefühlswelt eines Menschen anspricht. Diese
Erkenntnis ist nicht neu. Auch nicht deren Nutzung für kommerzielle Zwecke.
In anderen Branchen, wie zum Beispiel im Einzelhandel oder der
Automobilindustrie, ist Duftdesign schon lange gang und gäbe. Welcher
Raumduft den Kunden im Kaufhaus in eine entspannte, konsumfreudige Atmosphäre
versetzt oder wie der Innenraum eines neuen Autos riechen muss, damit sich
der Fahrer wohl fühlt, ist schon von verschiedenen Studien beleuchtet worden.
In einem sind sich alle einig: Der richtige Duft kann Kaufentscheidungen und
Konsumverhalten beeinflussen. In Anlehnung an diese Studien und Erfahrungen
aus der Wirtschaft will Rosper diese Technik jetzt
auch für unsere Branche nutzbar machen. „Der Bereich Geldspiel scheint
hier am interessantesten zu sein. Denn immer da, wo es um bare Münze geht,
sind die Emotionen am größten. Das Aromatec-System
wird in das Geldspielgerät integriert. Greift aber nicht in den Spielverlauf
oder die Elektronik ein. So bleibt die PTB-Zulassung unberührt", erklärt
Rosper. Das System soll sowohl als
Nachrüstsatz wie auch als fester Bestandteil von neuen Geldspielgeräten auf
den Markt kommen. Die verströmten Düfte sind auf die unterschiedlichen
Spielphasen abgestimmt. So wird bei einem Geld- oder Seriengewinn ein euphorisierender Geruch freigesetzt, der das Erfolgsgefühl
und das Gewinnerlebnis noch steigern soll. In der Risiko-Phase kommt ein
„Angstfrei Duft" zur Anwendung. Dieser Duft werde schon seit einiger
Zeit erfolgreich in Zahnarzt Praxen eingesetzt, um den Patienten die Angst
zu nehmen. |
Die Zeit
ist schon eine schwierig zu verstehende Maßeinheit. Wikipedia:
„In der Physik ist die Zeit die fundamentale,
messbare Größe, die zusammen mit dem Raum
das Kontinuum
bildet, in das jegliches materielle Geschehen eingebettet ist.“ Vor allem, wenn man sich zu lange
und krampfhaft dazu etwas aus den Fingern schreiben muss. Wie der Redakteur des
Automatenmarktes mit dieser misslungenen Kolumne merken musste:
|
Zeit ist Geld! Weiß der Teufel,
wer diese Behauptung mal in die Welt gesetzt hat. Jedenfalls bestimmt sie heute
unseren Alltag. Hauptsächlich indem wir beides regelmäßig nicht haben. Weder
Zeit noch Geld. Sekundenbruchteilung Jedenfalls besteht da ein
Zusammenhang der beiden genannten Maßeinheiten. So versteht es sich von
selbst, dass wir eine neue Zeitrechnung brauchen, wenn im nächsten Januar die
Euro-Währung unausweichliche Wirklichkeit wird. Wenn dann der Pfennig beim
Geld nicht mehr die kleinste Maßeinheit, sondern der Cent, dieser aber fast
doppelt so viel wert sein wird, muss auch die Sekunde als kleinste
Zeiteinheit anders eingestuft werden. Bleiben wir bei dem Verhältnis eins zu
1,95583, stellt sich die Frage, ob entsprechend rauf oder runter. Halten wir
uns an die Stückzahlentwicklung beim Geldumlauf, deutet das eindeutig nach
unten. Danach wäre morgen die Sekunde gegenüber der heutigen nur noch
0,51129 wert. Die 15 Sekunden Mindestlaufzeit für Geldspielautomaten dürfte
dann nur noch 7,66935 Sekunden betragen. Aufgerundet acht Sekunden. Das
wären sieben Sekunden weniger. Drei hat man uns zugestanden. Die restlichen
vier sind dann wohl Verwaltungsgebühren. So ist nun mal die
Sekundenbruchteilungspraxis der öffentlichen Hände. Als 1953 die geltende
Spielverordnung erlassen wurde, lautete die offizielle Definition einer
Sekunde = der 86 400ste Teil des mittleren Sonnentages. Aber was ist ein mittlerer
Sonnentag? Das Jahr hat rund 360 Tage. Jeder ist anders. Die Mitte von 360 wäre 180. Im
Kalender wäre das jedoch ein Tag mit der längsten Sonnenscheindauer. Kann also zur
Errechnung der Mittelmäßigkeit nicht herangezogen werden. Da müssen wir uns
auf die jeweilige Mitte der beiden Hälften beschränken. Welche wiederum ein
Viertel des Ganzen darstellen. Es ist schon eine äußerst
komplizierte Rechnung mit den Sekunden. Ob nun 15 oder 12
mal ein Sechsundachtzigtausendvierhundertstel des mittleren
Sonnentages als Mindestspieldauer. Für mich wäre es das gleiche Problem. Ich
wüsste gar nicht, wie man das ausrechnet. Zum Glück hat darum schon 1967 die
Generalkonferenz für Maß und Gewicht diese reichlich unpräzise Periodendauer
der Sekunde abgeschafft. Die Internationale Astronomische Union hatte
erkannt, dass der technische Fortschritt tausendfach exaktere
Berechnungsmethoden ermöglicht. Jetzt wird die Sekunde atomar definiert. Ich
erspare mir, an dieser Stelle das Zahlengewirr der neuen
Sekundenbruchteilungsrechnung abzudrucken. Die würde doch kein Mensch
verstehen. Darum ist es gut, dass die Physikalisch-Technische Bundesanstalt
in Braunschweig mittels Zeitüberwachung garantiert, dass auf Jahrtausende hinaus
jede Sekunde der anderen gleicht. In der Berliner PTB-Filiale, wo unsere Geld
Gewinn-Spiel-Geräte geprüft werden, weiß man längst über den technischen
Fortschritt auch in unserer Branche. Hundertprozentiger Schutz des Spielers
wären durch einfache Eckdaten ohne komplizierte Sekundenbeschränkung viel
eleganter zu gewährleisten. Doch dazu wäre grünes Licht vonseiten der
Politik erforderlich. Und in der Politik ist Sekundenschnelle nun mal nicht
üblich. Leider. |
Euer Esteka