Automatenpedia 1990
Teil 1 |
Von Esteka für www.goldserie.de
Goldserie - Erster
Deutscher Verein der Münzspielfreunde
Politisches,
Wirtschaftliches und Sportliches
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15. Januar: Wendezeit in der
DDR. Demonstranten stürmen die Berliner Stasi-Zentrale.
11. Februar: Die
bedingungslose Freilassung Nelson Mandelas markiert den Anfang vom Ende der
Apartheid.
14. März: Michail Gorbatschow
wird zum Präsidenten der UdSSR gewählt.
12. April: Lothar de Maizière
wird erster (und letzter) demokratisch gewählter Ministerpräsident der DDR.
20. Juni: Erdbeben der Stärke
7,7 im Iran, 40.000 bis 50.000 Tote.
1. Juli: In der DDR löst mit
Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion der beiden deutschen
Staaten die D-Mark die Mark der DDR als gesetzliches Zahlungsmittel ab.
8. Juli: Durch einen von
Brehme verwandelten Foulelfmeter gegen Argentinien gewinnt die DFB-Auswahl das
Finale der 14. Fußball-WM mit 1:0 und wird zum dritten Mal Weltmeister.
14. Juli: Der bayerische
Schauspieler Walter Sedlmayr wird ermordet aufgefunden.
22. Oktober: Ford kauft
Jaguar.
2. Dezember: Bei der
Bundestagswahl 1990, der ersten gesamtdeutschen, wird die Regierung von Helmut
Kohl im Amt bestätigt.
Nummer 1 Hits 1990
Phil Collins: Another Day In Paradise
Werner Wichtig: Pump ab das
Bier
Sinéad O'Connor: Nothing
Compares 2 U
Matthias Reim: Verdammt ich
lieb' dich
DNA & Suzanne Vega: Tom's
Diner
Politisches aus der
Automatenwirtschaft
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Skeptischer Optimismus
Was werden de Neunziger bringen? Ein
Kristallkugelblick von Paul Gauselmann im Interview der Zeitschrift Der
Münzautomat:
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Der Münzautomat fragte Paul Gauselmann, den VDAI-Vorsitzenden, nach
Erfahrungen und Wegen in die Zukunft. Die
Neunziger: Hoffentlich stabilere neue Märkte, knappere Gewinne, mehr
unternehmerische Initiative Paul Gauselmann hat in den
letzten Jahren viel Kraft, Zeit und Geld in die Arbeit um die Neugestaltung
der Münzspielwirtschaft gesteckt. Dies ist unbestritten und wird von Kennern
sehr geschätzt. Er ist Unternehmenschef und Verbandsvorsitzender mit enormer
Doppelbelastung. Paul Gauselmann war der Initiator der IMS, ohne die man
sich die Öffentlichkeitsarbeit heute nicht mehr vorstellen kann. Der VDAI
ist von Köln nach Bonn gezogen und konnte unter neuer Geschäftsführung
wichtige Aufgaben übernehmen. Er hat sich als Dreh- und Angelpunkt für die
Kommunikation mit Wissenschaft und Politik erwiesen. Sicher hat Paul
Gauselmann auch Kritiker. Wer viel macht, der macht auch Fehler. Er weiß das
und kann nach eigenen Aussagen gut damit leben, weil das Ergebnis unter dem
Strich stimmt. Paul Gauselmann kommt schlecht klar mit Wankelmütigen,
Zauderern und Wortakrobaten, die nicht „die Butter zu den Fischen
kriegen". Er ist sicher nicht bequem, obwohl er diplomatisch sein kann,
er ist hart und empfindsam zugleich - auf jeden Fall ist er als Verbandsführer
und Unternehmer interessant. Wir haben ihn nach Einsichten und Aussichten
für die neunziger Jahre befragt. Münzautomat: Wie haben Sie ganz persönlich die letzten
beiden Jahre erlebt und welche Erkenntnisse haben Sie daraus gezogen?
Münzautomat: Sind das die Wankelmütigen, die Sie nicht so
mögen? Paul Gauselmann: Sicher gibt es
auch da Wankelmütige, aber nicht mehr, als in jedem anderen Beruf. Nein,
diese Wechselbäder sind für die Demokratie systemimmanent, das heißt, sie
sind natürlicher, innerer Bestandteil der Demokratie. Der Weg der
Meinungsbildung eines Politikers, eines Ausschusses, oder gar des
Parlamentes führt über viele Stationen. So hält der Abgeordnete Rücksprache
mit seinen politischen Basisorganisationen. Er hört sich in Orts-, Kreis-
und Bezirksvorständen um, fragt Fachleute und Kollegen und schaut natürlich
auch mit einem Auge auf die Meinungsbildung bei den anderen Parteien. Ein
langer Prozeß also, wobei die Dinge ständig im Fluß sind. Wenn Sie heute
denken, einen Pflock eingeschlagen zu haben, so hat den morgen schon wieder
jemand gelockert. Münzautomat: Manchmal hatte man aber auch den Eindruck, daß
die Branche selbst sehr hektisch reagiert hat. Paul Gauselmann: Das kann in einem solchen Prozeß sicher mal
passieren. Wenn man einen Großteil der Verantwortung für das Überleben der
Branche auf den Schultern fühlt, dann versucht man natürlich, jede Chance
wahrzunehmen, jede Gelegenheit für ein Gespräch zu suchen. Als die schlimmsten
Vorschläge für gesetzliche Maßnahmen vor zwei Jahren auf den Tisch kamen, da
stand der Tod der Branche ins Haus, und wir mußten nach jedem sinnvollen,
rettenden Strohhalm greifen. Außerdem arbeiten ja auch die anderen Verbände
am gemeinsamen Ziel. Da sind mit Sicherheit mal kurzfristig Dissonanzen
aufgetaucht, Mißverständnisse mußten ausgeräumt werden, und ganz ohne
Eifersüchtelei geht das ja dann auch nicht ab. Mit dem Ergebnis können wir
aber sehr zufrieden sein. Wir sind an den Aufgaben gewachsen und stehen rein
organisatorisch heute erheblich besser da. Münzautomat: Was heißt das im Konkreten? Paul Gauselmann: Vor dieser ganzen Diskussion hatten wir in
Bonn keinen Fuß in der Türe. Heute gibt es die IMS, der VDAI hat seine
Geschäftsstelle in Bonn, außerdem leistet noch ein weiteres Büro wertvolle
Arbeit im politischen Raum. Münzautomat: Kommt da nicht der Beigeschmack der Lobbyarbeit
auf? Paul Gauselmann: Also wissen Sie, wer da einen Beigeschmack hineininterpretiert,
der hat von politischer Meinungs- und Willensbildung keine Ahnung. Wir haben
doch nach den ersten Bonner Vorschlägen gemerkt, daß in den Köpfen vieler
Politiker ein völlig falsches Bild über unsere Branche existierte. Dies war
geprägt durch Medienberichte, durch Eingaben einiger sehr einseitiger
Kommunalpolitiker und durch die grundsätzliche Haltung von Ideologen. Wir
hatten durch mangelnde Kontakte nicht einmal die Chance, unsere Meinung
dagegenzustellen. Verbände unserer Branche, die in Bonn arbeiten, betreiben
heute eine unbedingt nötige Informationspolitik. Sie merken dies auch an
vielen Aussagen der Politik in der jüngsten Zeit. Da ist man einfach
nachdenklicher geworden, weil auch wir jetzt einmal Fakten und Zahlen auf den
Tisch bringen. Münzautomat: Dies ist ja wohl ein unbedingtes Muß für die
Wirtschaft und wurde bei der Münzspielwirtschaft sehr spät erkannt. Paul Gauselmann: Fehler der Vergangenheit muß man sich
nicht immer wieder vorbeten - man muß daraus lernen, und das haben wir
getan. In Bonn präsent zu sein, ist nicht nur ein Muß für die Wirtschaft.
Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Sportverbände, Umweltschutzorganisationen
und viele mehr versuchen ihre Informationen und Wünsche dort an den Mann zu
bringen. Die Politiker selbst brauchen diese Fakten, um sich aus der
Vielzahl der Meinungen dann ein Bild zu machen. Übrigens, wer
Fehlinformationen streut und sich als unglaubwürdig erweist, der wird nur
einmal gefragt. Es gibt heute allein rund 1400 Bundesverbände, die beim
Deutschen Bundestag registriert sind, damit sie Zugang zu den
parlamentarischen Gremien und den Ministerien erhalten. Wir waren da einfach
hinten an und haben uns durch die Zwänge der letzten Jahre jetzt eine gute
Basis geschaffen. Münzautomat: Von Kennern werden die Ergebnisse, die der
Willensbildungsprozeß bei den Politikern hervorgebracht hat, auch begrüßt.
Trotzdem gibt es Kritiker. Paul Gauselmann: Wissen Sie, so
manch ein Kritiker hat einen schon während der letzten Monate genervt. Konstruktive
Kritik hilft ja weiter. Oft habe ich allerdings reines Lamentieren gehört.
Wenn wir in Bonn gerade eine Kuh vom Eis hatten, die uns hätte den Kopf
kosten können, dann hat diese Tatsache uns wieder etwas Mut gemacht. Ich
kann mich da an eine Verbandssitzung erinnern, wo sich just nach einem recht
großen Erfolg dann stundenlang über die dreiminütige Zwangspause pro Stunde
beim Geldspielgerät - oder über ähnlich „weltbewegende" Dinge -
beklagt wurde. Das ist so, als wenn Sie gerade mit dem Leben davongekommen
sind und sich über die Schramme im Gesicht schier in Selbstmitleid auflösen. Münzautomat: Was auf die Branche zukommt ist aber mehr als
eine Schramme im Gesicht. Paul Gauselmann: Damit es da gar keine Mißverständnisse
gibt, was auf uns zukommt wird sehr hart sein. Für einige, wenn nicht sogar
für viele Betriebe wird es zu hart sein und sie werden es nicht überleben. Es
ist aber unsere unternehmerische Aufgabe, die Betriebe zu erhalten und
sichere Arbeitsplätze zu bieten. Da wir das wollen, müssen wir neue Wege
suchen. Solche Probleme treffen doch nicht nur uns. Viele Unternehmen werden
plötzlich von gesetzlichen Maßnahmen oder Marktveränderungen getroffen und
müssen umdenken. Zu den Maßnahmen möchte ich aber im einzelnen nicht mehr
sagen, bis in Bonn die Würfel gefallen sind. Münzautomat: Dürfen wir nochmal Ihre These von der
Überlebensfähigkeit der Betriebe aufgreifen. Wie stark wird sich Ihrer
Meinung nach die Branche reduzieren? Paul Gauselmann: Sie werden ja wohl verstehen, daß ich da
keine Zahlen nennen kann und will. Schätzungen, die man von Fachleuten hört,
gehen bis zu dreistelligen Zahlen. Eines steht jedoch fest, die schnelle
Mark, wie in den Jahren der Expansion, wird nicht mehr zu machen sein.
Unternehmerische Fehler werden sich wieder böse rächen. Das war in der
Vergangenheit nicht immer so. Es ging uns wie jeder Branche, die neu ist und
recht gut im Wind liegt. Der Kunde nimmt unser elektronisches Spiel doch mit
Freude an. Vergleiche mit der Computerwirtschaft sind da durchaus angebracht,
auch dort hat sich so langsam die Spreu vom Weizen getrennt. Manch einer hat
sich auch durch weit übertriebene Berichte in den Medien anlocken lassen und
hatte nicht das nötige unternehmerische Rüstzeug. Da wird es jetzt Bauchlandungen
geben. Wer dicke Autos und andere Statussymbole der typisch Neureichen
braucht, um der Umwelt seine unternehmerischen Qualitäten zu beweisen, der
ist mit Sicherheit bei uns fehl am Platze. Münzautomat: Grundsätzlich darf sich doch aber jeder auf seine
Weise über den Erfolg freuen. Paul Gauselmann: Das ist grundsätzlich richtig. Wir sind
hier aber nicht in Amerika. Dort wird man oft an der Bar beim ersten
Kennenlernen schon nach den Umsätzen gefragt. Wer den neuesten Porsche oder
die größte Behausung in der Villengegend hat, der ist ein toller Hecht, und
jeder will mit ihm Geschäfte machen. Das ist die Go-West Mentalität der
Einwanderer. Erfolg entfacht keinen Neid, sondern regt eher zur Nachahmung
an. Bei uns ist das etwas anders: Jeder Unternehmer sollte sich, wenn er klug
ist, am Verhalten anderer orientieren. Deshalb muß man ja nicht als graue
Maus durch die Gegend laufen, man muß aber auch nicht als Paradiesvogel
auftreten. Wer wirklich mit dem Aufbau seines Unternehmens beschäftigt ist, der
hat dafür auch gar keine Zeit und gibt dafür auch kein Geld aus. Sie werden
sehen, daß mancher Paradiesvogel demnächst abstürzt - oder zumindest ganz
schnell umdenken muß. Was die Betriebe jetzt brauchen, das ist eine gute
Eigenkapitaldecke und die muß sich auch ein Unternehmen zusammensparen. Münzautomat: Kehren wir mal zurück zu den
selbstbeschränkenden Maßnahmen. Die Branche hat sich erstmalig so
weitreichende Selbstbeschränkungen auferlegt. Wie schätzen Sie die Durchsetzbarkeit
ein? Paul Gauselmann: Zur Überwachung dieser Selbstbeschränkungen
ist eine Schiedsstelle vorgesehen. Alle Hersteller haben sich dabei selbst
hohe Konventionalstrafen auferlegt. Wenn die Sache den Bundesrat passiert
hat, wird gelten, daß bei einer Überschreitung der Selbstbeschränkungen
pauschal 100000 Mark fällig sind und für jedes auf den Markt gebrachte Gerät
noch einmal 1000 Mark gezahlt werden müssen. Wenn Sie sich die verschiedenen
Selbstbeschränkungen ansehen, so werden Sie feststellen, daß rund 90 Prozent
in Händen der Industrie liegen. Diese Unternehmen gehen mit Vernunft an die
Sache, denn sie wollen auch morgen noch entwickeln und produzieren. Wir
haben quasi einen richtigen Vertrag mit der Bundesregierung geschlossen, der
wurde über viele Monate verhandelt, und wir werden den auch von unserer
Seite voll erfüllen. Münzautomat: Sind solche Maßnahmen auch für andere
Branchenstufen sinnvoll, denn dort sind es ja 5000 bis 6000 Unternehmen, die
sich daran halten müssen? Paul Gauselmann: Ich möchte dazu nicht Stellung beziehen.
Dies müssen die Organisationen dieser Branchen stufen selbst entscheiden.
Grundsätzlich werden aber die Aufstellverbände auch bei ihren Mitgliedern
strenge Maßstäbe anlegen müssen. Wir haben uns schließlich alle zur
Einhaltung verpflichtet. Und ich kann Ihnen sagen, wenn wir es nicht
schaffen, dieses Versprechen auch einzuhalten, dann stehen mit Sicherheit
gesetzliche Maßnahmen ins Haus, die viel härter ausfallen werden. Auf einen
unverlässlichen Partner nimmt dann nämlich niemand mehr Rücksichten. Wir
haben dann auf lange Zeit unsere Glaubwürdigkeit verloren. Münzautomat: Für die einschränkenden und belastenden
Maßnahmen muß es aber doch einen gewissen Ausgleich geben. Alle politischen
Parteien haben gesagt, daß sie die Branche in ihrer Existenz akzeptieren und
sie nicht abschaffen wollen. Dann müssen ja auch Gegenleistungen erfolgen,
wenn die Betriebe nicht erdrosselt werden sollen. Paul Gauselmann: Zu einem Ausgleich der enormen Belastungen
ist man ja auch grundsätzlich bereit. So soll die Mehrwertsteuer ja künftig
bei Zählwerken ihrer Steuersystematik entsprechend auf den Spielpreis
aufgeschlagen werden und damit auf den Spieler abwälzbar sein. Auch die
Belastungen der Vergnügungssteuer treffen die Branche hart. Es wird also ein
Steuerbetrag x auf den Spieleinsatz aufgeschlagen werden müssen. Zählt man
die allgemeinen Kostensteigerungen seit 1976 seit diesem Jahr ist der
Spieleinsatz von 30 Pfennigen festgeschrieben - zusammen, so ergibt dies fast
50 Prozent. Rechnet man die Mehrwertsteuer und die anderen steuerlichen
Belastungen hinzu, so müßte eine weit höhere Spielpreisanhebung
herauskommen, als sie zur Zeit diskutiert wird. Wenn der Staat uns enorme
Belastungen auferlegt, dann muß er auch Zugeständnisse machen, sonst
funktioniert das nicht. Münzautomat: Vielleicht soll es nicht funktionieren? Paul Gauselmann: Nein, das glaube ich nicht. Vielleicht gibt
es einige Politiker, die das wollen, aber das ist nicht die entscheidende
Mehrheit in Regierung und Opposition. Außerdem sollten wir nicht vergessen,
daß ein wesentliches Ziel dieser ganzen Diskussion, nämlich die Eindämmung
der Spielhallenflut, wenn es sie je gegeben hat, längst erreicht ist. Heute
eine neue Spielhallenkonzession zu erhalten, ist doch fast so schwer wie
sechs Richtige im Lotto zu treffen. Da haben die Städte ja einen gewaltigen
Riegel vorgeschoben und die neuen baugesetzlichen Regeln vom 21. Dezember
1989 geben ihnen weitere Rechte. Die Politik muß einsehen, daß wir jedoch
auch künftig Geld für Investitionen brauchen. Wie sollen wir sonst Fassaden
verschönern und unsere Spielstätten noch besser und kommunikationsfreundlicher
machen? Außerdem müssen sich die Politiker darüber im klaren sein, daß mit
Blick auf 1992 große und finanzstarke Unternehmen aus dem Ausland schon jetzt
in den deutschen Markt drängen. Meist aus Ländern, in denen es schon eine
starke Konzentration in diesem Bereich gibt. Wenn deren volle Kassen auf
unsere überstrapazierten treffen, dann fällt uns der Erhalt der
Branchenstruktur schwer. Es kann aber nicht der Wille des Gesetzgebers sein,
daß auch bei uns plötzlich nur noch riesige Aufstellungen existieren und
viele mittelständische Betriebe die Tore schließen müssen. Wer aber am
Markt mitmischen will, der muß auch Geld für die nötigen Investitionen haben
und darf sich nicht von einem Steuertermin zum nächsten schleppen müssen.
Dies ist gar nicht übertrieben, wenn Sie sehen, wie manche Betriebe von
Kommune und Bund in die Zange genommen werden. Münzautomat: Trotzdem mit Mut in die Neunziger? Paul Gauselmann: Na klar, der hat mich noch nie verlassen
und ich sehe auch jetzt keinen Anlaß dazu. Ganz im Gegenteil. Die neunziger
Jahre werden mit Sicherheit wieder viel mehr Ruhe ins Geschäft bringen, weil
wir mit gesetzlichen Rahmenbedingungen arbeiten können. Die Politik will
keine erneute Diskussion mehr, die sich wieder über Jahre hinzieht, und die
Branche könnte sie nicht verkraften. Wir werden mit schmaleren Gewinnen
leben lernen müssen. Mit Sicherheit müssen alle Betriebe mit mehr
unternehmerischer Phantasie geführt werden. Überall wird die EDV Einzug
halten, Zettelwirtschaft wird tödlich sein. Ich bin mir sicher, daß wir
unter diesem Druck ganz neue Formen der Unterhaltung mit Spielgeräten finden
werden. Zwar sind die Unterhaltungsgeräte mit Geldgewinn nach wie vor die
Säule des Geschäfts, doch schon jetzt treten Sportspiele, Punktespiele und
andere neue Formen mit großen Erfolgen daneben. Wer sich allerdings nicht um
diese neuen Wege kümmert, für den kann der Zug eines Tages abgefahren sein.
Wenn wir uns in der Industrie nicht ständig neuen Aufgaben stellen, dann
haben auch wir als Unternehmer versagt. Dies gilt aber für alle Branchenbereiche.
Denken Sie nur daran, daß in der Gastronomie etwa 100.000 Einrichtungen ohne
Spielgeräte sind. Ein breites Feld für kluge Köpfe. Da muß man halt mal
schnell reagieren und einem Sportzentrum auch Sportgeräte anbieten. Wir
lassen viele Marktlücken noch unbesetzt. Wenn wir uns wandeln und noch
besser werden, sehe ich für die Branche eine recht gute Zukunft. Münzautomat: Zweckoptimismus? Paul Gauselmann: Nein, sonst
müßte ich meine Arbeit im Industrieverband, mein Unternehmen und meine eigene
Zukunft konsequenterweise in Frage stellen und in Rente gehen. Das könnte
auch angenehm sein. Ich habe jedoch noch viel vor und denke vorwärts. Wer das
nicht tut, der wird auch nicht vorwärtskommen - ohne es zu wissen, ist schon
der Rückwärtsgang eingelegt. Münzautomat: Vielen Dank für das Gespräch. |
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Erneut Umsatzminus der
Spielgerätewirtschaft Einbußen von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr Während die Wirtschaft in der
Bundesrepublik boomte und 4 Prozent zulegte, mußte die Münzspielbranche erneut
ein Umsatzminus von 1,4 Prozent hinnehmen. Geringen Trost gibt die Tatsache,
daß 1988 noch ein Rückgang von 4,2 Prozent verkraftet werden mußte. Wenn das
Umsatzbarometer auch etwas freundlicher ist, so kann jedoch kein
Wirtschaftszweig mit ständig sinkenden Zahlen leben. Vor allem dann, wenn
der Umsatzrückgang von 1,4 Prozent noch durch Rückkäufe der Industrie
geschönt ist. Da der Markt von älteren Geräten freigekauft wurde, geben die
Industrie- und Handelsumsätze kein realistisches Bild der tatsächlichen
Nachfrage. Ohne die geringen Pluswerte von Handel (1,7 Prozent) und
Industrie (1,9 Prozent) zeigt sich innerhalb der Gesamtbilanz bei den
Aufstellern ein Minus von 2,6 Prozent. |
Um „Negativeinstellungen der Medien entgegenzuwirken“,
und „bestimmten politischen Richtungen den Boden zu entziehen“, kastriert die
Industrie „freiwillig“ die Attraktivität ihrer Spielgeräte. Zudem läuft bereits
die Übergangsfrist der gesetzlichen Regelung, nach der ab 1995 pro 15qm
Spielhallenfläche nur noch ein Geldspielgerät aufgestellt werden darf
(höchstens 10). Dies sollt den „Spielhallenboom“ in den Innenstädten
entgegenwirken. In der Summe ist die Branche –mal wieder- kurz vor dem Abgrund.
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Selbstbeschränkung ohne jeden
Vorbehalt Die Änderung der Spielverordnung
sorgten auch auf der Mitgliederversammlung beim Automaten-Verband Saar
(AVS) für erhitzte Gemüter. Wollte doch jeder den aktuellen Stand der Lage
genau wissen. Nicht zuletzt IMS-Geschäftsführer Heinz Warneke und Hans
Dieter Morgenstern trugen neben dem AVS-Vorsitzenden Klaus Quint zu etwas
mehr Klarheit bei den momentan herrschenden Problemen bei. Zuvor jedoch widmete sich Klaus
Quint der freiwilligen Selbstbeschränkung. „Die Gesamtbranche, also
Industrie, Großhandel und Aufsteller, hat am 15. November 1989
selbstbeschränkende Maßnahmen beschlossen, um diesbezüglichen Bestrebungen
bestimmter politischer Richtungen den Boden zu entziehen und der
Negativeinstellungen der Medien entgegenzuwirken." Hierzu führte der Vorsitzende im
einzelnen aus, daß hinsichtlich von Geldspielgeräten folgendes vereinbart
worden sei: - Die
Höchstzahl der durch Kumulierung erzielbaren Sonderspielgewinne muß von 200
auf 150 zurückgeführt werden. - Die
Speichermöglichkeit auf dem Münzspeicher ist von 100 Mark auf 50 Mark zu
senken. - Die
Speichermöglichkeit auf dem Gewinnspeicher ist auf maximal 50 Mark
festzulegen. - Die
Risikoleiter ist auf 50 Sonderspiele zu begrenzen. - Eine
Zwangspause von drei Minuten ist nach einer Stunde ununterbrochenen Spielens
einzurichten. - Warnhinweise
hinsichtlich eines übermäßigen Vielspielens sind anzubringen. - Die
Werbung in Medien innerhalb und außerhalb der Branche ist einzuschränken. - In
Spielhallen ist dafür zu sorgen, daß gleichzeitig nicht mehr als an zwei Geräten
gespielt werden kann. Klaus Quint bat die Mitglieder eindringlich
darum, diese freiwilligen, selbstbeschränkenden Maßnahmen ernst zu nehmen
und vorbehaltlos in die Praxis umzusetzen. Über die drastische Erhöhung der
Gefahrenklasse für Automatenbetriebe durch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft
informierte Vorstandsmitglied Antz. Dies sei im Hinblick auf die in den
letzten Jahren zunehmenden Raubüberfälle auf Spielhallen erfolgt, bei
denen Aufsichtspersonal zu Schaden kam. Antz stellte fest: „Die
grundsätzliche Erhöhung der Gefahrenklasse ist nicht wirksam zu bekämpfen,
sondern immer nur die jeweilige in Ansatz gebrachte Höhe kann zur
Überprüfung gestellt werden." Am 31. Dezember 1990 ist es
soweit: Die erste Übergangsphase der Verordnung zur Änderung der
Spielverordnung vom 11. Dezember 1985 läuft ab. Die Bedeutung dieser Regelung
erläuterte der Justitiar des Verbandes, Rechtsanwalt Max Schirber. „Die
Übergangsregelung sagte aus, daß die bis zum 19. Dezember 1985 konzessionierten
Spielhallen von der Neuregelung, die nur noch die Aufstellung von höchstens
zehn Geldspielgeräten unter Zugrundelegung einer Grundfläche von 15
Quadratmetern pro Gerät gestattet, ausgenommen wurden. Ab 1. Januar 1991 bis
zum 31. Dezember 1995 dürfen nur noch 2/3 der vorher zulässigen Anzahl von
Geldspielgeräten in Betrieb gehalten werden." |
Nochmal die erschreckenden Auswirkungen der baulichen
Beschränkungen, weil manche Aufsteller es wohl nicht glauben wollten.
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Spielverordnung Die große Abräume am 31. Dezember Selten haben wir mit einem Bericht
soviel Resonanz gehabt wie mit dem über die „Große Abräume" im
September-Heft. Dieses heikle Thema bewegt die Spielstättenbetreiber: Bis
zum 31. Dezember 1990 muß ein Drittel der Geldspielgeräte abgeräumt werden.
Ein weiteres Drittel Ende 1995. Rechtsanwalt Horst Riemer weist hier noch
einmal auf die baurechtlichen Änderungen hin: Die Übergangsregelung der
Spielverordnung für Spielhallen wird jetzt wirksam. Nunmehr muß in
Spielhallen alten Rechts die aufgestellte Gerätezahl so reduziert werden, daß
nur noch zwei Drittel der bisher zulässigerweise aufgestellten Geräte
aufgestellt bleiben dürfen. Dies bedeutet also im Regelfall, daß am 1. Januar
1991 in Altkonzessionen nur noch zwei Geldspielgeräte stehen dürfen. Nach einer Schätzung müssen etwa
10 000 bis 13 000 Geldspielgeräte abgebaut werden. |
Gegen die PTB und gegen die selbstbeschränkenden
Maßnahmen gab es in der Branche erheblichen Widerstand. Die Attraktivität der
Geräte wurde beschränkt, doch die „überfällige“ Spielpreiserhöhung immer weiter
hinausgezögert. Sie sollte dann 1992 kommen, und zu Umsatzeinbußen führen! Die
Spieler nahmen die 40Pf Geräte in Verbindung mit massiv gekürzten Auszahlquoten
nicht an, und für erfolgreiche 30Pf Geräte wurden auf dem Gebrauchtgerätemarkt
Höchstpreise gezahlt.
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Nicht päpstlicher als der Papst Die Tätigkeit der Physikalisch -
Technischen Bundesanstalt (PTB), die als Genehmigungsbehörde für jedes neue
Gerät ihr Okay geben muß, erweist sich immer mehr als Bremsklotz. In ihrer
Genehmigungspraxis wirkt sie ausgesprochen restriktiv. Die Bandbreite ihres
Entscheidungsspielraumes würde in vielen Fällen durchaus Neuheiten
gestatten, die heute von ihr abgelehnt werden... " Diese Aussage ist nicht von mir.
Wie käme ich auch zu so einer Behördenschelte! Auch hat sich kein anderer
aus unserer Branche getraut, so unverhehlt auszusprechen, was insgeheim
vermutlich von den meisten gedacht wird. Die eingangs zitierte Feststellung
ist vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung so getroffen worden. Einer
Institution, an deren Neutralität und Seriosität es keine Zweifel gibt. Über Jahre hat das Institut die
Unterhaltungsautomatenwirtschaft gründlich beobachtet. Die Einnahmesituation
bei Geräten mit und ohne Geldgewinnmöglichkeit beurteilt es (ebenfalls
wörtlich zitiert) so: „Ganz abgesehen von der Tatsache, daß die Einnahmen aus
Geldspielgeräten aufgrund der zunehmend wachsenden Vergnügungssteuerbelastung
permanent geschmälert werden, haben sich auch die Brutto-Einspielergebnisse
in jüngerer Zeit erheblich reduziert."Dieser Trend werde sich
fortsetzen, prognostiziert das Wirtschaftsforschungs-Institut. Nach dem Beschluß des Bundesrats
ist die Abwälzbarkeit der Mehrwertsteuer nun endlich entschieden. Doch hat
sich das zum Ausgleich von der Bundesregierung versprochene 40-Pfennig-Spiel
gegen eine Ländermehrheit nicht durchsetzen lassen. Nachdem die letzte Spielpreiserhöhung
vor über 14 Jahren, 1976, stattgefunden hat, wäre jetzt auch unter normalen
Umständen eine Angleichung überfällig gewesen. Erst recht aber zum Ausgleich
des erheblich steigenden Anteils der Umsatzsteuer am Spieleinsatz. Wird also
letztlich wieder vom Aufsteller aus einer sowieso geschmälerten Kasse
bezahlt werden müssen. Was wird nun aus den freiwilligen
selbstbeschränkenden Vereinbarungen der Spitzenverbände unserer Branche?
Reduzierung der Speichermöglichkeit, Zwangsunterbrechung bei Dauerspiel,
Unterbindung des Spielens an mehr als zwei Geräten und so weiter? Und Einbau
manipulationssicherer Zählwerke, die uns der Gesetzgeber aus juristischen
Gründen nicht aufzwingen kann? Unsere Branche war bekanntlich mit
freiwilligen Selbstverpflichtungen in die Bresche gesprungen. Allerdings im Rahmen eines
Pakets, worin auch wenigstens die Sicherung des realen Einkommens durch
Spielpreis-Angleichung vorgesehen war. Dieses Paket ist nun aufgeschnürt
worden. Es wäre eine menschliche Reaktion, jetzt auch die gemachten
Selbstbeschränkungs-Zusagen zurückzuziehen. Ob es ein kluge Reaktion wäre,
ist eine andere Frage! Immerhin wird in den selbstbeschränkenden
Vereinbarungen der erklärte Wille des Deutschen Bundestages nach seinem Beschluß
vom 20. April 1989 umgesetzt. Wenn nun der Bundesrat da nicht voll mitzieht,
muß seinem schlechten Beispiel nicht gefolgt werden. Unsere Spitzenverbände werden
eine Entscheidung treffen müssen, die in unser aller Interesse ist. Gegebenenfalls
erneut Überzeugungsarbeit leisten, um auch Nichtmitglieder bei der Stange zu
halten. Das Bekenntnis zur Selbstbeschränkung muß lückenlos, also
hundertprozentig sein. Wenn dann abermals von unserer
Branche Vorleistungen erbracht werden, darf sie wohl erwarten, daß sich der
Gesetzgeber auf seine Fürsorgepflicht besinnt. Da wir unseren Spielpreis
nicht selbst kalkulieren dürfen, besteht ein juristisches und politisches
Recht auf Angleichung. Das 40-Pfennig-Spiel Spiel wird zu Beginn der
nächsten Legislaturperiode verstärkt notwendig werden. Dann ist die erste
Übergangsfrist der Spielverordnungs-Novellierungvon 1985 abgelaufen. Eine
Minderung um rund 12.000 Geräte wird dann zusätzlich zu verkraften sein. Wie der Spielgast auf real
geringere Auszahlquoten reagieren wird, weiß niemand. Die Unterhaltungsautomatenindustrie
wird sich eine Menge einfallen lassen müssen, um ihn weiterzu faszinieren.
Dazu sollte aber die PTB die eingangs zitierten Fesseln lösen. Sie muß doch
nicht noch restriktiver als der Gesetzgeber sein, päpstlicher als der Papst. |
Anfang 1990 war
die Diskussion um die Besteuerung der Gewinne der Automatenaufsteller in vollem
Gange. Die Steuerbehörden warfen den Aufstellern seit Jahren vor, nur einen
Teil der Einnahmen zu versteuern. In einer langwierigen Debatte wurden von der
Bundesregierung so genannte „Faktoren“ beschlossen, also einen
Multiplikator, mit dem die gemeldeten Einnahmen versteuert werden. Dieser
stiegen jährlich von 1,5 auf 2,5. Die Automatenwirtschaft witterte Erdrosselung
und erklärte sich bereit, in Neugeräte ab Herbst 1990 Zählwerke einzubauen, die
die echten Einnahmen nachweisen. Auf diese Einnahmen wird dann die
Mehrwertsteuer gerechnet. Die Automatenindustrie wälzte die MwSt auf den
Spielgast ab. Seitdem steht im Spieltext ähnlich „mindestens 60% der Einsätze
abzüglich der MwSt von (damals) 14%) werden ausgeschüttet“. Diese Verminderung
der Auszahlquote unter 60% sollte die Automatenindustrie in den folgenden
Jahren stark treffen, denn die Spieler waren Auszahlquoten um 70% gewohnt und
bemerkten den Unterschied sehr wohl. Der gleichzeitig gestiegene Einsatz von 30
auf 40 Pf führte nicht zu Mehreinnahmen, sondern eher zur Zurückhaltung der
Kundschaft.
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Interview des Automatenmarktes mit Paul Gauselmann zur IMA 1990 (?) Herr
Gauselmann, ein neues Jahrzehnt hat begonnen, wir stehen damit an der
Schwelle zu einem neuen Jahrtausend. Was zeigt sich da in Ihrem Blickfeld,
wenn Sie zurück und vorwärts schauen? (!)
Eines steht fest: Was unsere Branche im letzten Jahrzehnt durchgemacht hat,
vor allem in den letzten Jahren, um erwachsen zu werden, das kann einer
Branche nur einmal zugemutet werden! Es ist wohl nie die Thematik eines
Wirtschaftszweiges so lang und so ausgiebig in den Medien, in Bundes- und
Landesregierungen diskutiert worden wie unsere. Meistens nicht zu unserer
Freude. Anfangs überwiegend emotional. (?) Welche
politischen Entscheidungen sind noch nicht abgeschlossen? (!) Da
ist einmal die neue Spielverordnung noch im Umlauf Sie ist abgestimmt auf die
Mehrwertsteuer-Problematik, die wiederum Folge eines Prozesses ist, der im
Urteil vordem Bundesfinanzhof 1987 gegen uns ausgegangen war. Im Urteil
wurde nicht nur die Zulässigkeit des Multiplikators festgeschrieben. Er sei
mit 1,5 viel zu niedrig und müsse eigentlich 3,1 betragen (so der
Bundesrechnungshof). Anhebungen solcher Art können den Politikern meistens
nicht schnell genug gehen. Dass man hier im Rahmen der Steuergesetzgebung
und das ist der dritte Komplex - zu einem maßvollen Anstieg finden wird, ist
das Ergebnis zäher Verhandlungen. Zum Glück können wir Wirtschaftsdaten aus
dem Betriebsvergleich vorweisen. Das hat sehr positiv zum Verhandlungsklima
beigetragen. Im Klartext: Was zur Zeit verhandelt wird, ist eine Veränderung
des Faktors 1,5 auf Faktor 2 am 1. Januar 1991. Am 1.7.1992 kommt der Faktor
2,5. Und ab 1. 1. 1995 entfällt jeglicher Faktor. Das heißt es wird dann nach
Umsatz-Zählwerken abgerechnet oder geschätzt. Aber wohlgemerkt ist das der
Vorschlag von CDU CSU und FDP in Bonn einschließlich des Finanzministeriums.
Zustimmen muss noch der Bundesrat. (?) Die
Entscheidung darüber war schon zum Jahresende angekündigt worden. Weshalb und
wie lange wird sie nun hinausgeschoben? Und welche Schwierigkeiten entstehen
möglicherweise von Seiten der Technik in der Umsetzung? (!) Ich
rechne damit, dass die neue Spielverordnung am 16. Februar beschlossen wird
und am 1. März in Kraft tritt. Dann kann die Industrie damit beginnen, Geräte
nach den neuen Maßgaben zu entwickeln .und der PTB zur Zulassung
einzureichen. Dann können ungefähr im Frühherbst, vielleicht im Oktober, die
ersten Geräte der neuen Generation auf den Markt kommen. Die haben dann alle
vom ersten Tag an Zählwerke. Dann wird die Mehrwertsteuer so abgerechnet,
wie sie nach der Gesetzgebung auch richtig ist. Es gibt dann für diese neuen
Geräte keinen Multiplikator mehr. (?) Zählwerke!
Damit haben Sie ein Reizthema angesprochen. Was hat es damit auf sich? (!) Das
Zählwerk ist eingebettet in die Forderungen, die uns von den Politikern
auferlegt worden sind. Sie können das im Bundestagsprotokoll nachlesen. Es sollte
im Spiel- oder Steuerrecht untergebracht werden. Im nachhinein stellte man
fest, dass dies nicht so ohne weiteres aus verfassungsrechtlichen
Gründen möglich ist. Um dies mal ganz klar herauszustellen: Da sind die
Geldspiel-Hersteller einstimmig in die Bresche gesprungen und haben von sich
aus den Einbau von Zählwerken beschlossen. Allerdings mit der Maßgabe
dass dies nicht zu Lasten des Aufstellers geht, sondern dieser die von ihm
bringende Mehrwertsteuer auf den Konsumenten, sprich Spielgast, abwälzen
kann. So wie es das System dieser Steuern vorsieht. Nach 30 Jahren sind wir
auf dem Sektor Mehrwertsteuer endlich nicht mehr durch einen willkürlichen
Faktor erpressbar. Wir zahlen unsere Steuer gemessen an dem, was wirklich
hereinkomme nämlich 14 Prozent Mehrwertsteuer auf die Kasse und auf den
Gewinn des Spielers Nicht mehr aufgrund von Schätzungen.
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Börsengänge
Lange vor dem Börsenboom 1999/2000 dachte die
Gauselmann AG an den Börsengang. Schade dass es nicht geklappt hat, ich hätte
mich gerne an dem Unternehmen beteiligt und wäre zur Hauptversammlung gefahren.
Wer weiß, vielleicht würden die Wirtschaftsjournalisten dann heute die
Goldserie lesen. Aber es wurde nichts, die Gauselmann AG ist heute immer noch
fest in Familienhand.
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Gang an die Börse Gauselmann Zentralverwaltung unter Dach einer Aktiengesellschaft Paul Gauselmann bekräftigt sein Versprechen: Vorkaufsrechte für
Branchenangehörige. Zur IMA wurde die Umwandlung der
Unternehmensgruppe Gauselmann in eine Aktiengesellschaft angekündigt. Der
erste Schritt ist inzwischen getan: Bereits seit Mitte Jun wird die
Zentralverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Espelkamp im Handelsregister als
AG geführt. Mit der Änderung der Rechtsform wurde gleichzeitig das
Stammkapital auf eine Million Mark erhöht. Die Zentralverwaltung schließt
die Bereiche Personal, Kommunikation Dienstleistung, Verwaltung und
Finanzbuchhaltung zusammen. Ausgenommen von der neuen Rechtsform bleiben
vorläufig die Bereiche Produktion, Großhandel und Spielotheken Die werden
nach wie vor als Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) geführt. Die Umwandlung des
Familienunternehmens in eine Aktiengesellschaft wurde bereits seit Jahren
angestrebt. Wie gegenüber Journalisten erklärt wurde, bleibt das
Aktienkapital in Händen der Familie Gauselmann. In etwa vier oder fünf
Jahren, so der stellvertretende Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Siegmund Kolthoff, sollen die ersten Gauselmann-Aktien zunächst an Kunden und
Mitarbeiter weitergegeben werden. Im »AutomatenMarkt« hatte Paul Gauselmann
schor vor Jahren das Versprechen abgegeben daß Branchenangehörigen ein
Vorkaufsrecht eingeräumt wird. Noch in den neunziger Jahren, so
Kolthoff, könne dann der endgültige Schritt an die Börse vollzogen werden. In
jedem Fall bleibe aber die Aktienmehrheit bei der Familie Gauselmann. Die Umwandlung zur
Aktiengesellschaft sei vor dem Hintergrund des stetigen Wachstums des
Unternehmen getroffen worden. Auch der Generationswechsel im Hause habe dabei
eine nicht unbedeutende Rolle gespielt. Als noch relativ junges Unternehmen
wolle man die Umwandlung in eine AG behutsam vollziehen. |
Auch der Konkurrent NSM-Löwen dachte an den
Börsengang. Während bei Gauselmann wohl die Firmenfortführung nach dem bald
erwarteten Abtritt von Paul Gauselmann (die bis heute immer noch nicht erfolgt
ist!) im Vordergrund stand, waren es bei NSM-Löwen schwere wirtschaftliche
Probleme. Welche sich auch nicht mehr bessern sollten, bis sie in den Schoß der
Novomatic fielen.
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Hersteller erweitert Programm und
plant den Gang an die Börse Das im Jahre 1949 gegründete
Unternehmen nutzt seine stabile Firmenkonjunktur im traditionellen Automatengeschäft
für den Transfer seines Know-hows in neue Produkte und Märkte. Die
Voraussetzungen zur Sicherung zukünftigen Wachstums wurden jetzt durch die
Umwandlung der NSM Apparatebau GmbH & Co. KG in eine Aktiengesellschaft
geschaffen. Der Gang an die Börse ist aber erst mittelfristig geplant. Auf der kombinierten Gesellschafter-
und Aufsichtsratssitzung wurde rückwirkend zum 1. Januar 1990 die Umwandlung
der NSM-Apparatebau GmbH&Co. KG in die NSM Aktiengesellschaft
beschlossen. Damit konnte ein umfassendes Umstrukturierungsprogramm der
ehemals 56 Gesellschaften zählenden Unternehmensgruppe abgeschlossen werden. Zur AG gehören die Töchter Löwen
Automaten Gerhard W. Schulze GmbH (Automatengroßhandel mit bundesweit 25
Niederlassungen),GES, Gesellschaft für Elektronische Spiele GmbH
(Automatenaufstellung; Fusion sämtlicher Aufstellaktivitäten zum 1. Januar
1991) und Loewen America Inc., Chicago,
(Import und Vertrieb von Automaten und CD-Wechsler-Produkten). Zukünftig werden die Produktlinien
münzbetätigte Musik- und Unterhaltungsautomaten unter dem für dieses Segment
traditionellen Löwen-Logo und alle anderen Produktlinien unter dem NSM-Logo
vermarktet. Das Aktienkapital der
Gesellschaft von 25 Millionen Mark (plus Rücklagen von 15 Millionen Mark)
wird von den beiden Gründerfamilien Menke und Schulze zu je 50 Prozent
gehalten. Für das laufende Geschäftsjahr
wird weltweit ein Umsatz von 315 Millionen Mark (1989: 287 Millionen Mark)
erwartet. Konsequente Analyse der eigenen
Stärken war Voraussetzung für eine ehrgeizige Diversifikationsstrategie des
Unternehmens: Hohe Fertigungstiefe und Anwendung
modernster Elektronik in Verbindung mit hochwertiger Mechanik und
ausgefeilter Software haben NSM zu einem weltweit bedeutenden Produzenten
von münzbetätigten Unterhaltungs- und Musikautomaten gemacht. Dieses
Know-how ist nun auch Basis für ein Diversifikationsprogramm für völlig
andere aber dennoch artverwandte Produkte. So zum Beispiel für die
Entwicklung von High-Tech Problemlösungen auf den Gebieten der Daten- und
Dienstleistungsautomatisierung, bei CD-ROM Verwaltungssystemen („CD-ROM
Jukebox"), für die Entwicklung digitaler Musik-Übertragungssysteme. Für
die IBM werden Datenträger in Reinräumen hergestellt. Von IBM wurde N S M
gerade zum siebten Mal in ununterbrochener Reihenfolge mit dem
Qualitäts-Zertifikat ausgezeichnet. Nur zehn Lieferanten aus 1500 erhalten
diese Auszeichnung jährlich. Der nächsterfolgreiche Lieferant hat diese
Auszeichnung dreimal erhalten. Wachstum im angestammten Geschäft
wird schwieriger. Die nach wie vor wichtigste Produktsparte Geldspielautomaten
unterliegt immer stärker staatlichen Beschränkungen. Öffentliche
Diskussionen über starke Expansion von Spielstätten und damit verbundenem
exzessiven Spielverhalten beschränkten sich im wesentlichen auf den
gewerblich zugelassenen Unterhaltungsspielbetrieb mit und ohne Gewinnmöglichkeiten.
Städte und Kommunen, die sich gleichzeitig um lukrative Casinostandorte und
Dependancen für „Einarmige Banditen" bewerben, fordern immer
weitergehende Beschränkungen und greifen mit Vergnügungssteuereinführungen
oder -erhöhungen dem Automatenbetreiber empfindlich in die Kasse, um so steuernd
auf die Aufstellplatzverteilung Einfluß zu nehmen. Unterhaltungsspiele mit Gewinnmöglichkeit
(Geldspielautomaten) können nur in gastronomischen Betrieben und Spielhallen
aufgestellt werden. Die Zahl dieser Aufstellmöglichkeiten ist ausgeschöpft
und damit nachhaltiges Wachstum in der Bundesrepublik nicht möglich. Für die
NSM AG bestehen daher Expansionsmöglichkeiten für diese Sparte nur durch
Verdrängungswettbewerb und auf neuen Märkten wie zum Beispiel in der DDR
und im Export. Dabei verfolgt das Unternehmen
die Geschäftspolitik, nur für solche Länder Geldspielgeräte anzubieten, in
denen es eine gesetzliche Grundlage für deren Betrieb gibt. Zu diesen Ländern
gehören Holland, die Schweiz (wenige Kantone), Spanien, England und demnächst
auch die DDR. In einigen Ländern des ehemaligen Ostblocks sind Ansätze für
eine gesetzliche Regelung zu finden (Ungarn). Die Herstellung von „Einarmigen
Banditen" oder „Slotmachines" für den Betrieb in Casinos und auf
Kreuzfahrtschiffen wird von dem Unternehmen nicht betrieben. Das traditionsreiche Musikautomatengeschäft
erlebt durch den Erfolg der Compact Disc (CD) eine starke Expansion. Die
Umstellung derüber eine Million Musikboxen, die weltweit noch aufgestellt
sind, ist in vollem Gange. NSM ist weltweit die Nummer zwei in diesem
Geschäft und wird in diesem Jahr nach Jahren des stetigen Rückgangs einen
neuen Produktionsrekord erreichen. Doch nicht nur die Umstellung von alt auf
neu findet statt; auch neue Aufstellmöglichkeiten werden mit dieser modernen
Technik erschlossen. Eine einzigartige CD-Wechsler Technik, plattenschonend
und die schnellste auf dem Weltmarkt, hat wesentlichen Anteil an der
Entwicklung. Zum Jahresende wird NSM die Produktion gegenüber dem Vorjahr
vervierfacht haben. Schon frühzeitig reagierte das Unternehmen
auf die öffentliche Diskussion im Zusammenhang mit dem Geldspiel mit neuen
Marketingstrategien für nicht kritisch gesehene Produkte im Automatenbereich
und begann außerdem als Zulieferbetrieb die Zusammenarbeit mit IBM. |
Dazu ein bisschen Selbstdarstellung:

Trennwände
Zum Spielerschutz soll dieser nur noch an maximal zwei
Geräten gleichzeitig spielen. Dazu müssen Trennwände errichtet werden. Wie ist das
baulich umzusetzen?
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Problemlösungen: Nur noch zwei
Spielern an Unterhaltungsautomaten mit Geldgewinnmöglichkeit soll die
Gelegenheit genommen werden, an mehr als zwei Geräten gleichzeitig zu
spielen. Diese Aufforderung des Deutschen Bundestages vom 20. April 1989 hat
unsere Branche in ihre freiwilligen selbstbeschränkenden Vereinbarungen
aufgenommen.
Die Vereinbarungen zeigen jetzt Wirkung.
Schon seit einiger Zeit bemühen sich Spielstättenbetreiber, bei
Neueinrichtungen diese Auflage zu erfüllen. Zum Teil sind auch schon länger
bestehende Betriebe danach umgestaltet worden. Wir haben uns nach Problemlösungen
umgesehen, die sich zum Nachmachen eignen. Einige Beispiele sind auf den
Bildern zu sehen. Die Aufnahmen wurden uns von Voblo und Wertplan zur
Verfügung gestellt. Daß manche Spielstättenbetreiber
sogar noch weiter gehen, als der Bundestag es fordert, zeigt sich auf Bild
2. Wenn die Automaten wie hier auf einer Spielinsel montiert sind, haben die
Spieler nur ein Gerät in ihrem Blickfeld. Es ist mehr als wahrscheinlich,
daß dann nur dieser Automat bespielt wird. Doch auch die anderen Aufnahmen
zeigen den Trend, maximal zwei Geldspielgeräte nebeneinander zu platzieren.
Ob der Betreiber die Automaten dabei an der Wand anbringt (Bild 3,6 und 7)
oder sie als Raumobjekte zusammenfaßt (Bild 2,4 und 5), hängt von der
Gesamtkonzeption ab. Um einen Raum optimal zu nutzen
und trotzdem den Vereinbarungen zu entsprechen, ist eine Lösung wie sie Bild
1 zeigt denkbar. Hier hat der Betreiber ein TV-Gerät neben die
Geldspielautomaten gesetzt. Möglichkeiten gibt es einige und
von vielen werden sie schon genutzt. Alle Aufnahmen zeigen die räumliche
Trennung der einzelnen Spielebereiche. Die Abbildungen 6 und 7 bietet
darüber hinaus noch eine Lösung für eine zusätzlich optische Trennung an.
Erreicht wird sie in diesen Fället durch einen weißen Hintergrund, der
jeweils durch eine Holzumrandung abgeschlossen wird. Die Automatenbranche ist
verstärkt darum bemüht, Spielstätte von Klischees zu befreien. Dazu gehört,
daß die Spieler ihre Freizeit in einer harmonischen und freundlichen
Atmosphäre verbringen sollen Aufeinander abgestimmte farblicht Akzente, ein
geschickt platziertes Angebot und Grünpflanzen helfen den Betreiber, dieses
Ziel zu erreichen. Aber auch ein Angebot von
Ruhezonen mit Bistrocharakter oder eint gemütliche Theke wirken
unterstützend. Jede Spielstätte besitzt ihre
eigene Identität. Welchen Weg der Betreibe: bei der Ausstattung geht, hängt
unter anderem auch vom Raumangebot ab Deutlich ist die Tendenz, auch durch
die Inneneinrichtung Vorurteilen zu; begegnen.
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Neue Automaten des Jahres 1990
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Gerät |
Hersteller |
Foto |
Mein Kommentar |
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4 Asse |
Adp |
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Grand Hand Blätterkarten
und das bekannte Poker-Spielsystem in neuem Gewand. Die beiden Jackpots
füllen sich durch Kombination von Assen und anderen Karten. Mit etwas
taktischem Geschick kann man darauf spielen, dass die mittlere Karte zuletzt
beleuchtet wird und eine attraktivere Serienausspielung gewinnt. Die Sonderspiele zahlen
deutlich über 50%, ähnlich wie Supersonderspiele am Grand Hand, so dass 100
Spiele oft über 150DM gewinnen. Dafür ist der Einstieg in die Risikoleitern
mager. Erfolgreich riskierte 1,70DM ergeben gerade mal 1 Sonderspiel! Werbetext: Dejä
vu Eine
Neuentwicklung mit Wiedererkennungswert präsentiert die Stella Electronic
GmbH. Das Geldspielgerät Venus 4 Asse ist der direkte Nachfolger des Grand
Hand und basiert ebenfalls auf der Kartenwendertechnik. Das bewährte
Spielsystem baut auf dem Prinzip des Pokerspiels auf und richtet sich in
erster Linie an den Spielgast, der Spaß am Zusammenstellen von Kartenkombinationen
hat. Das
Herzstück des 4 Asse bilden nach wie vor die fünf Kartenwender, die die
Gewinnkombinationen anzeigen. Aufgefrischt wurde das Gehäuse mit
Panorama-Scheibe und neuem Design. Neu sind auch die beiden Doppel-Jackpots,
die aus sich überlappenden Einzel-Jackpots bestehen. Wird ein Jackpot
komplett, kommt es zu einer Ausspielung zwischen einem und 90
Top-Sonderspielen. Sind 2 Jackpots aufgefüllt, so erhält der Spieler eine
Ausspielung zwischen 2 und 100 Top-Sonderspielen. Bei bis zu 10 beziehungsweise
12 Top-Sonderspielen kann durch eine „Karte gehalten"-Taste zwischen
den Risikoverhältnissen 1:1 und 1:3 gewählt werden. Bei 1:3 wird, bei
Risikoerfolg, die übernächste Stufe erreicht. Die Sonderspiele sind
ausschließlich TopSonderspiele und bereits ein Ass bringt einen Gewinn von
drei Mark. |
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Amigo |
Playmont |
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Das Spielsystem ist nicht
ganz so außergewöhnlich wie die Optik. Im Prinzip ist die mittlere
Risikoleiter dem Multi nachempfunden. Der lustige Joker hat
Kultstatus. |
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Arcon |
Bally Wulff |
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Ein belangloser Aufguss
des King II Spielsystems. Werbetext: Jugendlich
frisch Jung
und dynamisch - so präsentierte der Berliner Automatenhersteller Bally Wulff
das jüngste Kind aus seiner Entwicklungsabteilung: den Geldspieler Rototron
Arcon. Das
Spielsystem mit fünf Jackpots bedeutet fünfmal Spannung und fünfmal
Spielerlebnis. Mit der rechten und der linken Walze werden Punktekonten angesammelt
und können je nach Strategie transferiert werden. Bei Ausspielungen auf den
beiden Risikoleitern füllen sich der rechte und der linke Bonus: Die große
Ausspielung im Mitteltableau rückt in greifbare Nähe. Wird der Superbonus im
Spielverlauf angefüllt, gibt es statt einer Ausspielung zwei bis vier
Kronenspiele, das heißt einen Supergewinn. Für
modernstes Spielvergnügen, so ist man sich in Berlin sicher, wird der Rototron
Arcon mit seinem jugendlich frischen Design sorgen. |
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Arcon 2 |
Bally Wulff |
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Es ist nicht bekannt, was
der Unterschied zum Arcon darstellt. Nach Aussage eines Entwicklers von Bally
Wulff wurde die „2“ oder auch die „II“ oft für zweite Versionen verwendet,
wenn die PTB etwas an der ersten Fassung auszusetzen hatte. Das waren
manchmal einfach nur Scheibentexte. |
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Black Queen |
Bergmann |
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Optisch interessant mit
schwarzem Scheibenhintergrund und schwarzen Scheiben, doch spielerisch wenig
Neues. Einzig der Risikoschritt von 25 Sonderspielen auf 30
Supersonderspielen verkürzt etwas den Weg zu den begehrten besseren
Sonderspielen. Auch im mittleren
Ausspieltableau, das fast rekordverdächtig viele Felder enthält, erscheinen
viermal Supersonderspiele. Was den Ausspielwahrscheinlichkeiten gar nicht gut
bekommt und meist mit Frustergebnissen für 3 Kronen endet. Nicht gerade das,
was Spieler möchten. Werbetext: Königlich Einen
königlichen Auftritt bescherte das Haus Bergmann seinem neuen Geldspielgerät
Crown Black Queen auf der IMA in Frankfurt. Da der Automat über die Spielinhalte
des Crown Super Plus verfügt, sieht man in Rellingen keine Probleme bei der
Marktakzeptanz des Gerätes. Zu
den inhaltlichen Varianten auf Basis der Risiko- und Ausspielelemente gehört
beim Black Queen beispielsweise der sogenannte „Doppelsprung". Dieser
bedeutet bei Erscheinen des KroneSymbols auf dem mittleren Umlaufkörper für
alle Drei-Mark-Gewinne ein Splitting (innerhalb wie auch außerhalb der
Serien). Das ergibt mehrere Risikoangebote. Der Teilbetrag von 1,70 Mark kann
direkt gegen eine Ausspielung oder 80 Pfennig plus Wiederholung riskiert
werden, der Differenzbetrag von 1,30 Mark gegen Steigerung oder Nichts. Weitere
neue Spielanreize finden sich in der „Serien-Umwandlung", bei der
Sonderspiele beim Erreichen von Maxi-Multi-Serien automatisch in die gleiche
Wertigkeit umgewandelt werden. Außerdem gibt es eine „Risiko-Rückversicherung",
bei der man nach Erzielung von 30 Super-Plus-Sonderspielen oder 32
Sonderspielen auf den Risikoleitern nicht mehr alles verlieren kann. Bei
anschließendem Risikoverlust wird immer ein Gewinn von 16 Sonderspielen
garantiert. Viele
Gewinnmöglichkeiten beleben beim Black Queen die Spielfreudigkeit. Dazu
gehört auch, daß bereits mit 3 Kronen-Symbolen die Ausspielung im Mitteltableau
erreicht wird. Das bedeutet eine Chance für 100, 50, 40 oder 30 der
begehrten Maxi-Multi-Sonderspiele. |
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Cash Time |
NSM-Löwen |
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Ähnlich dem Rheingold wurden
neben den bekannten Sonderspielen CashTime Spiele verwendet. In einem
komplizierten Bonussystem mit 5 korrespondierenden Zählwerken warfen 8
CashTime Spiele ähnlich wie normale 24 Sonderspiele. Dies überforderte die
Spieler offensichtlich, oder die „niedrigen“ Zahlen waren optisch nicht
attraktiv, so dass das Gerät kein Erfolg war. Heute ein gesuchtes
Sammlerobjekt. |
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Center |
Mega |
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Die damals junge Firma
Mega versuchte dem altbekannten Disc System neues Leben einhauchen, was
bemerkenswert gut gelang. Der mittlere Ausspielplan mit verschiedenen Ebenen,
in denen durch Risikoerfolg oder Ausspielerfolge aufwärts geklettert wurde,
waren höchst kurzweilig. Werbetext: Auf
der IMA'90 wurde es erstmals präsentiert, das Mega-Center, das neue
Geldspielgerät der Limburger Entwicklungsfirma Mega-Spielgeräte. Das
übersichtliche Spielsystem auf der Basis von drei Scheiben stellt das RisikoSpiel
klar in den Vordergrund. Zentral, im „Center", liegen die Hauptattraktionen: ·
Eine Mittelleiter, in der vor allem in Serien und ganz besonders in
Hit-Serien 3-Mark-Gewinne in einem Schritt in eine Ausspielung von bis zu 24
Sonderspielen riskiert werden können. ·
Ausspielungen, die der Spieler mit der Start Taste auslösen kann. Sie
geben dem Risiko-Spiel die rechte Würze. Höhepunkt sind die auch dort
gewinnbaren Hit-Sonderspiele. ·
Eine besonders hochwertige Ausspielung für 5 Kometen mit bis zu 100
Sonderspielen. Hit-Spiele
zeichnen sich durch eine höhere Gewinn- und Risikohäufigkeit aus. Neu sind
Freispiele, die beim Mega-Center in Serien gewonnen werden können. Dank
ihnen können Serien fast ohne Einsatz abgespielt werden. Wie
schon die bisherigen Mega-Geräte ist auch das Mega-Center adp-kompatibel,
das heißt, alle Standard-Baugruppen stimmen mit denen von adp überein. |
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Derby |
Playmont |
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Eine weitere Variante des
Roulette-Spielsystems, das Playmont seit über zehn Jahren immer wieder
verwendet. Ich hatte mal ein ähnliches Gerät und habe es nie geschafft, mit
einer gespielten Zahl 100 Sonderspiele zu gewinnen. Dazu musste die Zahl
viermal hintereinander einlaufen. Wahrscheinlichkeit schwierige 13hoch4 =
1:28561. |
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Diplomat CD |
Bally Wulff |
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Der
Diplomat glänzte durch ein kompliziertes Bonuspunktsystem, das in
außerordentlicher Weise taktisches Spiel ermöglichte. Der linke Bonuszähler
füllte sich mit Punkten, wenn Gewinne für Kronenkombinationen nicht
angenommen wurden. Je höher der Zähler, desto mehr Punkte wurden auf dem
rechten Zähler aufgezählt, wenn auf der mittleren Scheibe im unteren
Ablesefenster eine Medaille erschien. Die
Punkte des rechten Zählers konnten in jedem Spiel und beliebig gegen
Sonderspiele oder die große Ausspielung eingetauscht werden. So konnte man
aus mehreren kleinen Kronenkombinationen den Hauptgewinn „sammeln“. Der Nachfolger Admiral ergänzte das Spielsystem um Punkte, die für das Riskieren von Gewinnen und Sonderspielen aufgezählt wurden. |
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Disc Hit |
Adp |
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Ein Disc Verschnitt, der
nur durch vielfältige Scheibenfarbkombinationen auffiel. Werbetext: Anpassungsgenie Auf
der IMA hatte er einen großen Auftritt. An einer überdimensionalen Wand
reihte sich ein Disc Hit an den anderen. Aus einer Palette von zehn Farbkombinationen
konnten sich die Messebesucher ihren „Hit" auswählen. Klarer Sieger
wurde der Disc Hit mit der Kombination weiß/weiß. Besondere
Spielfeatures des Geldspielgerätes sind die Seriengewinne, die bereits nach
drei Geldgewinnen auf der rechten Risikoleiter möglich sind. Außerdem bieten
die Hit-Sonderspiele zusätzliche Anreize für den Spieler. Dort können
Drei-Mark-Gewinne durch ein Kleeblatt riskiert werden. Die
serienmäßige Ausstattung besteht aus der Münzeinheit ohne Rohrstandsmessung
und Alarmanlage. Wahlweise ist das Gerät mit einem 10- bzw 20Mark-Akzeptor
und elektronischem Münzprüfer erhältlich. Als Sonderzubehör wird ein
Münzeinlauf für den elektronischen Münzprüfer angeboten. |
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Disc Profi |
Adp |
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Auch wenn der Profi aussieht
wie ein weiterer Disc Verschnitt, hatte er es faustdick hinter den
Ohren. Erstmals und meines Wissens nie wieder wurde ein Risikoschritt
über beliebig viele Stufen bis zum Maximalgewinn angeboten. Die
Wahrscheinlichkeiten waren in einer Tabelle unter der mittleren Scheibe
angegeben und betrugen für den Schritt von 30Pf auf 48 Sonderspiele 1:256.
Mathematisch korrekt 2 hoch 8. |
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Game |
Mega |
Leider kein Galeriebild vorhanden, daher ein Anzeigenbild
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Uninspirierter Nachfolger
des Mega As. Werbetext: Kartenspiel Der
Mega Game ist das neueste Geldspielgerät der Limburger Entwicklungsfirma
Mega. Abgesehen
vom Risiko werden alle Seriengewinne durch ein Kartenspiel gesteuert.
Spielerisch und optisch dominiert dabei der Kartenfächer, ein Lichtjackpot,
der es in sich hat. Sein Aufbau wird über die beiden Mittelscheiben
gesteuert. Ist der Fächer voll, gibt es bis zu 100 Sonderspielen. Auch bei
der Serienkombination kommen die Karten mit ins Spiel. Je nach ausgespielter
Karte variiert die Gewinnhöhe, wobei auch hier bis zu 100 Sonderspiele
gewonnen werden können. Neben
dem Kartenspiel sind alle Standardelemente eines Geldspielgerätes vorhanden:
Hit-Serien als Krönung beider Leitern, unbegrenzte Teilgewinnübernahme,
End-Chance und mit „Start" auslösbare Serienausspielungen. |
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Jacky Super |
NSM-Löwen |
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Der Jacky Super setzte
die sehr erfolgreiche Jacky Serie fort und erschien in vielen Gehäuse- und
Farbvarianten. Darunter die heute gesuchte „Jukebox“ Variante, „Classic“
genannt, mit seitlichen Neonröhren. Beim Jacky Super wurde die
Jackpot Leiter um zusätzliche Felder für Supersonderspiele erweitert. Die
Spieler merkten aber schnell, dass die Auslösung viel seltener erfolgte und
die Jackpots meist auf 100 standen und lockten. Neu war auch die
Ausspielung bei 5 und 6 Sonderspielen, bei der garantiert Supersonderspiele
gewonnen wurde. Sehr gut geeignet für taktisches Spiel. Erst 10-20 normale
Sonderspiele annehmen und dann so schnell wie möglich umwandeln. |
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Jacky Super Young Line |
NSM-Löwen |
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Noch eine Jacky Super
Varianten. |
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Jacky Super Young Line (Classic-Version) |
NSM-Löwen |
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Noch eine Jacky Super
Varianten. |
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Jacky Super Traditional |
NSM-Löwen |
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Scheibenvariante des
Jacky Super |
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Jacky Super Traditional |
NSM-Löwen |
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Scheibenvariante des
Jacky Super, hier in der Classic Version. |
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Joker Trumpf |
adp |
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Auch wenn es so aussieht,
hatte der Joker Trumpf nicht die sich öffnenden Fenster des Sesam. Es waren
immer nur zwei Symbole sichtbar. Optisch auffällig: Die Gewinn- und
Sonderspielwerte in der Risikoleiter wurden grösser und „runder“ im Vergleich
z.B. zum Disc Profi. Ein Trend der sich bis heute fortsetzte. |
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Kreuz As „B“ |
adp |
Leider kein Galeriebild vorhanden, daher ein Anzeigenbild
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Neuauflage des Kreuz As
von 1985. Das Spielsystem ist unverändert. |
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Magic Card |
NSM-Löwen |
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Besonderheit war die
„Blätterkarte“, bei NSM-Löwen eine echte Seltenheit. Sie spielte jedes Spiel
zusätzliche Chancen aus, z.B. 3DM-Joker-3DM für direkte 100 Sonderspiele. Dieses
offensichtlich kurzweilige Zusatzspiel führte gefühlt jedoch sehr selten zu
zusätzlichen Gewinnen. Verschiedene
Gehäusevarianten siehe Jacky Super, damals eine Spezialität von Löwen. Werbetext: Doppelgerät Zwei
Fliegen mit einer Klappe will NSM/Löwen mit seinem neuesten Walzengerät
Triomint Magic Card schlagen. Besonderheit: das Geldspielgerät hat einen
zusätzlichen Kartenwender mit eingebaut. Im
ansonst bewußt einfach gehaltenen Spielsystem sorgt das neue Feature für
Extra-Chancen durch dynamischen Gewinnaufbau. Dieser doppelte Unterhaltungsaspekt
soll noch mehr Spannung und Abwechslung ins Spiel bringen. Als weiterer
Anreiz winken dem Spieler erhöhte Chancen durch grüne Extragewinnfelder neben
den üblichen Goldfeldern. Besonders ins Auge fällt die nachtblaue Scheibe,
umrahmt von einer schillernden Neonröhre. |
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Merkur Pro |
Adp |
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Abgeguckt! Würde man in
der Schule rufen. Herr Gauselmann bediente sich bei der Konkurrenz. Die
Stufenjackpots beim Arena, die aufschaukelnden Ausspielzeilen beim Crown
Winner. Eins der
farbenprächtigsten Geräte vor der LED-Ära. Werbetext: Jubiläumsgerät Rechtzeitig
zum 13. Merkur-Geburtstag lief der neue Merkur-Nachfolgervom Band. Das Jubiläumsgerät
Merkur Pro baut auf allseits bewährte Spielideen, kombiniert mit neuen
Features. Wie
seine erfolgreichen Vorfahren, die legendären Merkur B und Merkur Gold, ist
der Merkur Pro ein Walzengerät mit 3-2-1 Gewinnfeldern, sechs Gewinnlinien
und dem Merkur-Stern als Gewinnsymbol. Mit dabei sind auch die zwei
Risikoleitern und die 100er Serie im Direkteinlauf. Außerdem bietet das neue
Gerät Sonderund Top-Sonderspiele und viele Gewinnausspielungen. Neben
all den bewährten Spielzügen gibt es natürlich auch einige Neuheiten.
Beispielsweise das DreifachAusspieltableau. Je nach eingelaufener
Gewinnkombination erfolgt eine Ausspielung auf den drei Ebenen. Der Spieler
kann nun von der unteren Ausspielebene, beginnend mit drei Sonderspielen,
über die Ausspielung der anderen beiden Ebenen bis hin zu 100 Sonderspielen
oder 50 Topspielen klettern. Erstmals wird mit Merkur Pro ein Merkur-Gerät
mit zwei Jackpots_ die ieweils schnell aufgefüllt werden, angeboten. Ferner
ist das Jubiläumsgerät als erstes Merkur-Gerät mit einer Freispielanzeige
auf Diodenleiste ausgestattet. Kommt es zu überzähligen Freispielen, werden
diese als Geldeinsatz übernommen. Die
Ausspielvielfalt bei Merkur Pro wird optisch unterstützt durch gleichfarbige
Gewinnzahlen auf Walzen und Frontscheibe. Leuchtanzeigen weisen den Spielgast
auf Spielmöglichkeiten hin. |
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Miami |
NSM-Löwen |
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Scheibenvariante des
erfolgreichen „Arena“. Start von 5 und 6
Sonderspielen in der mittleren Supersonderspielauslosung. Dadurch war taktisches
Spiel möglich, z.B. Aufbau von 10-20 normalen Sonderspielen und dann
Umwandlung in Supersonderspiele. |
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Multi Excellent |
Adp |
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Noch ein Multi Klon.
Diesmal mit Freispielen statt zusätzlichen Sonderspielen, was die Spieler gar
nicht mochten. Werbetext: Erbfolge Der
Nachfolger des Venus Multi ist da. Multi Excellent heißt das neueste
Geldspielgerät des Espelkamper Spielgeräteherstellers adp-Automaten. Die
bewährten Spielzüge des Vorgängers wurden beibehalten und um neue,
zusätzliche Features erweitert. Geblieben ist auch das ansprechende Design,
die Serienleuchte sowie das moderne Innenleben. Dazu zählen beispielsweise
die elektrische Münzeinheit und die Alarmanlage. Neu beim Multi Excellent
sind die Freispiele mit Diodenanzeige und der wählbare Risikoschritt
zwischen 1:1 und 1:3. Wie aus der adp-Ideenküche
gemeldet wird, sind aufgrund einer veränderten Auszahlquote die Einspielergebnisse
des Multi Excellent bei gleicher Spielzahl um 20 Prozent besser als die des
Vorgängergerätes. (Anmerkung Esteka: Erfolgreicher Vorgänger, Spieler
sind angefixt, wenn sie nur Multi sehen, Nachfolger optisch kaum verändert,
aber massiv niedrigere AQ. Danke, adp. Sagen die Aufsteller. Nicht die
Spieler. Die merken das nur am Spielspass und ihrem Portemonne.) |
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Multi Stern |
Adp |
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Besonderheit des
Multi-Stern waren drei Sonnenfelder auf der mittleren Walze: Einfach-,
Zweifach- und -erstmals- Dreifachsonne. Dies führte zu drei verschiedenen Vollbildern
mit 40, 60 und 100 Supersonderspiele. Ein grösserer Erfolg war dem Gerät
vielleicht verwehrt, weil es „nur“ mehr Gewinnfelder in Supersonderspielen
gab, nicht die beliebten Sonderspielgewinne für Symbole auf der mittleren
Walze. Werbetext: Himmlisch Zu
dem Clan der Venus Multis hat sich ein weiteres Mitglied dazugesellt. Auf der
IMA präsentierte das Haus Gauselmann ein neues Geldspielgerät, den Multi
Stern. Multi
Stern zeichnet sich durch ein attraktives Spielsystem aus. Mit dem
Spielfeature der Freispiele, für die beim nächsten Spiel kein Einsatz abgebucht
wird, entsteht ein erhöhter Spielanreiz. Von der äußeren Erscheinung ist die
Verwandtschaft mit der herkömmlichen Multi-Reihe erkennbar, so daß
Stammspieler sofort bekannte Features am Multi Stern erkennen. An
Geräten, die bisher noch keinen Geldscheinakzeptor besitzen, ist dieser
problemlos nachrüstbar, da der Ausschnitt dafür bereits vorgesehen wurde.
Es muß lediglich die Blendkappe entfernt werden. Der Multi Stern mit Akzeptor
ist für den Einsatz eines Geldscheinstaplers vorbereitet. |
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Multi Krone 2 |
Bally-Wulff |
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Es
geht doch! Mag man Bally zurufen. Nicht jedes Gerät muss gleich sein. Auch
wenn kräftig vom Multi geklaut wurde (mittlere Risikoleiter und Multispiele
mit weiteren Sonderspielgewinnen), hat man die Idee gut weiter entwickelt.
Symbole in Multispielen geben erst mal nur 3DM, die durch einen Risikoschritt
auf attraktive 4, 5 oder 7 Multispiele riskiert werden mussten. Optisch
zwar nur ein Trick, aber wirksam: Die drei roten Multiausspielfelder am
unteren Rand des Ausspielrings platzieren und so „leichter“ erreichbar
scheinen lassen als beim Multi oberhalb der Walzen. |
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Mystery |
Bergmann |
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Ein völlig untypisches
Spielsystem für Bergmann. Als die „Evolution“ des Risikospiels gepriesen, so
kann man von 5 Sonderspielen in die mittlere Mystery Serie drücken. Diese
brachte tatsächlich sehr unterschiedliche Gewinne. Von nichts bis zu 30
Multispielen. Werbetext: Echt
was Neues Ein
übersichtliches Spielsystem, alle klassischen Elemente und dazu aber ein
völlig neuartiges Risikospiel bietet der Crown Mystery. Das Geheimnis des
neuen Geldspielers aus dem Hause Bergmann steckt in besonderen Serien, die
sich dem Spieler allerdings sehr schnell als attraktives Spielfeature
offenbaren. „Ich spiele gern und bin bekanntlich an der Entwicklung
verschiedenster Geldspielgeräte in unserem Haus maßgeblich beteiligt. Ich
kenne kein Gerät, das eine solche Faszination ausübt, wie dieses",
kommentiert Firmenchef Tjark Bergmann. „Eine einmalig gelungene Kombination
von besonderen Spieleffekten. Endlich mal was Neues", zeigt sich der
Unternehmer hoch zufrieden. Der
Reiz des völlig neu definierten Risikospiels des Crown Mystery steckt in
besonderen Serien. Diese Mystery Serien
können eben über das Risiko erreicht werden und haben es natürlich in sich,
wird in Rellingen versichert. In einer Mystery-Serie werden fünf
Mystery-Spiele gegeben, in denen bei „Wappen", „Krone" und
„Rotfeld" auf der mittleren Scheibe drei Mark gewonnen werden. Diese
Drei-Mark-Gewinne lassen sich durch Risiko wiederum in weitere MysterySerien
umwandeln (bis maximal zehn Mystery-Serien, bzw. 50 Mystery-Spiele erreicht
sind). Die
besondere Attraktion der Mystery-Serie sind aber die drei MysteryChancen.
Das sind Superchancen im klassischen Sinn, heißt es dazu im Haus Bergmann.
Bei „Krone" in der Mitte allein werden 5 bzw. 10 Sonderspiele oder 30
„Maxi"-Sonderspiele, bei 3mal „Krone" sogar bis zu 100 „Maxi"Sonderspiele
gewonnen. Das heißt, wenn in einer Mystery-Serie alle 3 Mystery-Chancen
getroffen werden, können anschließend 45 bis 100 „Maxi"-Sonderspiele
abgespielt werden. Außerdem werden alle zuvor bereits angezeigten
Sonderspiele |
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Nova Star |
Nova |
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Nova auf neuen Wegen. Keine
Jackpotzählerwerke, sondern fette Direktserien. Was einfacher aussieht als zu
holen ist, denn die getrennt laufenden äußeren Scheiben haben nun 13 und 9
Positionen, verglichen mit 8 und 5 bei den „Ur-Novas“. Interessanterweise
bleibt neben der Inflation der grossen Zahlen (alleine 4 verschiedene
Hunderter-Bilder) auch Platz für ganz kleine. 1 Sonderspiel durch
Gewinnkombinationen zu gewinnen ist eine Rarität. Ein erfolgreiches,
modernes Gerät, mit den beliebten Startausspielungen bei 5 und 6 Sonderspielen. |
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Rex |
Bally Wulff |
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Die Einfallslosigkeit von
Bally Wulff treibt muntere Blüten. Das immer gleiche Spielsystem im xten
Aufguss. |
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Red Baron |
Bergmann |
Leider kein Galeriebild vorhanden, daher ein Anzeigenbild
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Die rote Hinterrundfarbe
soll an den legendären ersten „richtigen“ Crown erinnern, den „Red Crown“.
Ansonsten eher ein Bergmann typisches sehr einfaches Spielsystem. |
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Skipper |
Adp |
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Mega konnte nicht nur
attraktive Spielsysteme mit neuen Ideen kreieren – sondern auch 0815 Geräte
mit nachgeäfften Fremdideen. |
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SuperChance |
Stella |
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40,
50 und 100 Sonderspiele, beim Vollbild ausgespielt. erleuchten 4, 3 bzw. 2
Gewinnpunkte, die in den folgenden Spielen bis zu 96 weitere Spiele gewinnen
können. Damit ist dann die damals geltende 200er-Grenze fast erreicht. Das
Gerät lockt also mit sehr hohen Serien, die auch zu kräftigen Durststrecken
führen mussten. |
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Triple-Jolly |
Playmont |
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Seltenes
Gerät oder Prototyp, von dem nur ein Prospektbild bekannt ist. Der
Triple-Jolly besitzt nur eine Gewinnlinie und die mittlere Risikoleiter des
Amigo. Für drei Jolly werden dort nur die Felder 12/16/25 und 32 ausgespielt,
zusätzlich der Pfeil, der auf das mittlere Display zeigt. Was dort erscheint,
kann ich genauso wenig erklären wie den Sinn der rechten 1x/2x/3x/4x/8x
Felder. |
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Ultra Krone |
Bally-Wulff |
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Scheibenvariante des Multi Krone 2. Werbetext : Wertsymbol Rototron
Ultra Krone ist das jüngste Geldspielgerät aus dem Hause Bally Wulff. Der
Geldspieler zeichnet sich durch folgende Spielfeatures aus: - große Ausspielung: Minimum
40, Maximum 100 Multispiele; - viermal Multi-Ausspielung
direkt; - Risiko Transfer zum
mittleren Risikotableau; - Ausspielung bei Krone
allein oder 30-Krone-30; - Mini-Jackpot; -
Multi-Risiko; - Zähler bis maximal 200 Multi-/Sonderspiele. Das
ultra-moderne Frontscheiben-Design sorgt an jedem Aufstellplatz für
Aufmerksamkeit. |
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Venus Multi Pur |
adp |
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Ein merkwürdiger
Multiklon, der bei Symbolen in Supersonderspielen keine zusätzlichen
Sonderspiele warf, sondern bis zu 10 Freispiele. |